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 Mittleres Wasteland

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celestic
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BeitragThema: Mittleres Wasteland   Fr Nov 25, 2011 8:59 am

Als mittleres Wasteland wird im Allgemeinen das Ödland bezeichnet, das Midtown, die Thessany-Höhlen, Greenville, Daston, Transfield und das Murdox-Lager umgibt. Außerdem schließt es das als Midmounds bekannte Hügelland ein. Im Norden wird es vom Pollution Lake begrenzt, im Westen durch den Emiction River. Im Osten und Süden verläuft sich das Land in einem sehr großen ungewohnten Gebiet, welches schließlich in einen kargen Wald übergeht.
Das trockene Mittlere Wasteland ist fast leer von Pflanzen, Tieren und auch Menschen, sieht man von verdorrten Baumbeständen einerseits und andererseits vereinzelten Raiderbanden ab. Allerdings gibt es Gerüchte über einen in den Thessany-Höhlen beheimateten Stamm von Mutanten.


Zuletzt von celestic am Do Dez 08, 2011 11:22 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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celestic
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Fr Nov 25, 2011 10:47 am

Die Sonne war noch nicht aufgegangen, doch ihr Licht wurde von den bläulichen Wolken am Himmel reflektiert, welche alles in einen dunstigen Schimmer tauchten. Die Luft war kalt und rein, ein leichter Wind beugte die langen Halme des Steppengrases.
Vil war immer noch auf den Beinen. Obwohl sein Körper jegliche Energiereserven verbraucht hatte, schleppte er sich irgendwie immer weiter. Den Weg, dem er einige Stunden lang gefolgt war, hatte sich im Nichts verlaufen, aber der Mutant war auf einige Menschenspuren gestoßen und hoffte, diese würden ihn zu einer Siedlung führen.
Gwen auf seinem Rücken atmete leise.
Da hörte Vil ein Geräusch. Ihm war klar: wenn er Gwen nun ablegte, würde seine Kraft nicht ausreichen sie wieder aufzuheben. Nun, dann musste er eben reden. Auch wenn er darin nicht besonders gut war.
Er drehte sich um und spähte in die Dunkelheit.

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Lepidoptera

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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   So Nov 27, 2011 9:25 am

Gwen schlief so tief, dass sie nicht bemerkte, was um sie herum geschah. Selbst der Knall eines Revolvers hätte sie vermutlich nicht wecken können.

Vil stand da, bereit zu allem und starrte in die Dunkelheit. Ave war, die rute waagrecht, die Ohren aufmerksam nach oben gerichtet, einige Schritte näher Richtung Geräusch getreten.
Nach einigen Momenten vollkommener Stille, gellte abermals ein seltsames Geräusch durch die Dunkelheit, diesmal viel näher. Vil schauderte, denn der Klang war nicht menschlich und er wollte sich nicht Vorstellen, wie entstellt ein Mutant sein musste um etwas derartiges hervorzubringen. War es ein Bellen? War es ein Schrei?
Nun zog Ave die Enden seines Schweifes ein und kroch geduckt rückwärts. Als das durchdringende Geräusch abermals erschall, schien es Vil zum Greifen nah.
Etwas raschelte. Es schien, als traten viele, schwere Beine auf den Boden und ehe Vil in erwegung ziehen konnte, mit letzter Kraft zu fliehen, stob etwas aus der Dunkelheit und blieb apruppt stehen, da es offenbar die beiden Mutanten als Hindernis erkannte.
Vil blieb gerade so viel Zeit um zu erkennen, dass dieses Geschöpf keineswegs furchterregend war, im Gegenteil:
Es stand anmutig auf seinen vier langen Beinen, etwas kleiner als Vil selbst und schaute ihn wachsam aus großen, braunen Augen an, ehe es nach wenigen Sekunden wieder in der Dunkelhei verschwand.
Bis lang hatte Vil nur aus Erzählungen von den äußerst seltenen Bewohnern der kargen Wälder gehört, doch offensichtlich war er gerade tatsächlich auf eine lebendige Hirschkuh gestoßen.
Und er hoffte dass dies ein Zeichen für einen nahenden Wald war, der den Weg durch das Ödland beenden würde.
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Selina

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BeitragThema: RPG Einstieg   Do Dez 01, 2011 9:11 pm

Die Sonne war beinahe verschwunden als Selina sich an einem grossen Felsen ausruhte. Aber es war noch nicht der geeignete schlafplatz nach dem sie auf der Suche war. Nach dem kurzen Stopp, wanderte sie weiter in die entgegengesetzte Richtung, aus der sie gekommen war. Sie fragte sich ob es die Richtige Entscheidung war. Hin und hergerissen von den Gedanken: die Raider waren ihre einzige Familie und aber die Grausamkeiten die jeden Tag im Lager stattfanden, schüttelte Selina den Kopf. Es war kein Fehler, sie fühlte, dass sie nicht länger dort hingehörte.
Nach einer weiteren Stunde Wanderzeit fand Selina einen Unterschlupf. Es war eine kleine Höhle aus Felsen an einem Hügel. Vorsichtig tastete sie sich an den Eingang, die Sonne war schon verschwunden und die Umgebung wurde dunkel. Die Raiderin zog das Messer. Vorsichtig schlich sie ins Innere um die Höhle auszukundschaften. Nun sah Selina nicht einmal mehr ihre Hand vor Augen, aber sie hörte etwas. Ein knurren. Sie war sich sicher, dass es sich um ein Tier handelte. Plötzlich spürte Selina einen stechenden Schmerz in der linken Hand. Vor Schreck entfuhr Selina ein Laut. Sie drehte flink ihr Handgelenk und schnappte nach dem Pelz des Wesens. Nach dem sie es durchgeschüttelt hatte, bis es ihre Hand los lies, drückte sie das Tier auf den Boden und stach zu. Als schliesslich das letzte röcheln verstummte, schob Selina es zur Seite und tastete den Boden ab. Die Höhle war nicht tief, schon nach kurzer Zeit stiess sie gegen die Höhlenrückwand. Auf dem Boden lagen trockenes Gras und Äste. Selina machte sich daraus einen kleinen Haufen, steckte einen relativ stabilen Ast hinein und fing an zu rubbeln. Nach einer Weile hatte sie es geschafft, Selina roch Rauch. Um dem Feuer zu helfen in Gang zu kommen, pustete sie leicht in das trockene Grass und kurze Zeit später brannte es. Nachdem das Feuer eine angemessene Grösse erreicht hatte, erkannte die Raiderin, dass sie einen Dachs erlegt hatte.
Nach einer Weile lag ein Teil des Dachses draussen, etwas abseits der Höhle und ein anderer Teil davon, in Selinas Bauch. Es wurde Zeit, dass sie sich hinlegte und etwas schlief.

Als der Morgen graute machte sich das Mädchen wieder auf den Weg. Sie wusste nicht wohin sie ihre Beine tragen würden, aber sie musste bald irgendwo ihre Wasserflasche auffüllen. Sie hatte den Fehler gemacht, die Flasche nicht vollgetankt mit auf ihre Reise zunehmen und gestern Abend war schon der lezte Tropfen getrunken.
Mit viel Elan sprang Selina auf einen umgekippten Baumstamm und sah sich die Umgebung an. Mit der Hand schirmte sie das gleisende Sonnenlicht aus dem Osten ab. Da sie die Fähigkeit besass in weite Ferne blicken zu können, fiel ihr eine Gestalt auf - oder zwei? Normalerweise würden ihre Jagdmitglieder darauf zusteuern um sie zu schnappen doch diesesmal konnte Selina es richtig geniessen nicht zusehen zu müssen wie das geschah. Aber sie hatte etwas Angst sich den Personen zu nähern. Nie zuvor war sie allein in der Nähe von Fremden gewesen. Andererseits brauchte sie etwas um ihren Durst zu löschen. Vielleicht hatte sie Glück und sie bekam einen Schluck, schliesslich konnte niemand das Zeichen ihres Stammes an ihrem rechten Arm sehen. Selina fasste sich ans Herz und steuerte auf die Fremden zu.
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Fr Dez 02, 2011 10:58 am

Vil sah auf. Seine müden Augen richteten sich auf eine Gestalt, die er eben aus den Augenwinkeln wahrgenommen hatte.
Es handelte sich um eine Frau in einfacher Kleidung, die sich mit wachsamer Haltung auf ihn zubewegte. Sie wirkte kampfbereit -Vil sah einen Bogen an ihrem Rücken, und er wusste nicht, was er nicht sah-, doch wollte sie offenbar nicht angreifen - sonst hätte sie Vil längst erschossen ohne ihm die Möglichkeit zu geben sie überhaupt zu bemerken.
Sie wollte reden.
Vil blieb stehen und wartete darauf, dass sie sich näherte. Ave hechelte leise und rieb seinen Kopf an Gwens leblosen Füßen.
Die Mutantin war immer noch nicht aufgewacht.

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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Fr Dez 02, 2011 11:51 am

Es war ein Mann der eine Frau trug. Sie sah aus als wäre sie tot. Aber es ging Selina schliesslich nichts an. Drei Schritte stand sie von Fremden entfernt, welche ebenfalls stehen blieben. Der Mann sah müde und mittgenommen aus. Mit einer Hand hielt die Raiderin ihre Stofffigur fest und machte zögernd einen weiteren Schritt nach vorn.
„Habt ihr etwas Wasser für mich?“ fragte Selina endlich in neutralem Tonfall.
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Fr Dez 02, 2011 12:13 pm

Vil zog eine Augenbraue hoch. Ein typischer Reisender hätte sich wohl kaum mit 'etwas' Wasser zufrieden gegeben.
"Da, an der Seite meines Rucksackes hängt ein Kanister. Den kannst du haben, wenn du uns bis in die nächste Stadt begleitest." Das würde ihre Überlebenschancen erheblich erhöhen.

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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Fr Dez 02, 2011 1:13 pm

In eine Stadt? In die Zivilisation die Selina so oft schon aus der Ferne beobachtet hatte? Nun neugierig war sie schon, wie es wohl aus der Nähe sein mag? Ausserdem falls die Fremden ihr etwas böses wollten, so glaubte sie, würde Selina sich sch zu verteidigen wissen. So ausgelaugt wie beide zu sein schienen.
"Okay" willigte Selina ein. Daraufhin löste sie die Flasche ihres neuen Begleiters um einen grossen Schluck daraus zu trinken.
Als die kleine Gruppe einige Schritte gegangen war, musste sie einfach fragen. Zu der Frau blickend sagte sie: "Ist sie tot?" es hätte sein können, dass die Rothaarige ein Familienmitglied oder vielleicht seine Frau war, und es nicht übers Herz brachte sie zurückzulassen.
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Fr Dez 02, 2011 2:01 pm

Vils Kiefer verkrampften sich. Sein Blick war starr. "Nein, noch nicht." Die raue Stimme des Mutanten war abweisend.
Ave hielt Schritt mit Vil. Am Himmel zeichnete sich Regen ab. Dunkle Wolken türmten sich auf und ein kühler Wind zerrte an der Kleidung der Reisenden.

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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Fr Dez 02, 2011 4:01 pm

Daraufhin schwieg Selina. Stumm ging sie neben den Fremden her und beobachtete die Umgebung. Sie fragte sich wie lange der Mann noch durchhalten würde.
Der Himmel verdunkelte sich immer mehr, der Wind blies ihr durchs Haar und bald schon fielen einige Tropfen auf die Erde. "Regen." dachte Selina. Bei Regen feierten die Raider aus ihrem Stamm und versuchten so viel davon aufzufangen wie sie können. Wahrscheinlich machten sie das jetzt auch. Es kam ihr vor als sei sie schon vor einer halben Ewigkeit von zu Hause weggegangen.
Selina sah auf das Tier das ihnen folgte. Irgendwie sah es seltsam aus. Überlegte die Raiderin. Ein Geräusch liess sie aus ihren Gedanken fallen. Rasch blickte sie sich um. Woher war es gekommen? Und was noch wichtiger war: Wer oder was hat es verursacht?
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Sa Dez 03, 2011 12:27 pm

Gwen war aufgewacht.
Ein Geräusch hatte sie aus dem Schlaf gerissen, doch leicht benommen wie sie noch war,konnnte sie sich nicht daran erinnern was es war. Sogleich spürte sie den nassen Regen auf ihrer Haut. Vil war stehen geblieben und zu Gwens überraschung entdeckte sie eine dritte Person an Vils Seite.
Wer war sie?
Hatte sie dieses Geräusch verursacht?
Ohne auch nur in Erwegung zu ziehen, dass diese junge Frau womöglich garkeine Gefahr darstellte, löste sie sich von Vils Rücken und sties Reflexartig auf sie zu.
Vil darf nicht auch noch verletzt werden, dachte sie und versuchte ihre eigenen Schmerzen zu ignorieren.
Wenige Zentimeter blieb Gwen vor der Frau stehen, fletschte die Zähne und rief
"Wer zum Teufel bist du und was willst du von uns?"
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Sa Dez 03, 2011 12:37 pm

Vils Augen wurden weit, wie immer, wenn er in einer angespannten Situation war. Einen Kampf konnte hier niemand gebrauchen. Und er wusste, Gwen war schnell und gnadenlos wenn es drauf ankam. Gleichzeitig war sie so schwach, dass jederzeit ihr Herz versagen konnte, wenn sie sich anstrengte.
"Gwen! Diese Frau will uns helfen!" sagte Vil ruhig und eindringlich, während er sich mit langsamen Schritten auf sie zu bewegte.

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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Sa Dez 03, 2011 12:48 pm

Daraufhin zögerte Gwen und sah mit einer Mischung aus Unsicherheit und Skepsis zwischen den beiden hin und her.
Sie vertraute zwar Vil, aber nicht dieser Person, die sie nicht kannte.
"Wie annst du dir da so sicher sein?", sagte sie schwach.
"Kennst du sei etwa?"
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Gold
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Sa Dez 03, 2011 6:44 pm

Gold erwachte neben einem übel riechenden Rinnsal in einer Abwasserröhre. Verschlafen rieb er sich die Augen aus- nur um festzustellen, dass seine Hand in dem Abwasser gelegen hatte und er dieses nun in seinem Gesicht verteilt hatte. Angewidert versuchte er sein Gesicht mit seinem Shirt zu säubern. Nachdem er zumindest die Augen wieder frei hatte sah er an sich herab. Seine Kleidung war zerrissen und völlig verdreckt und seine Unterhalter-Montur hatte er im Lager der Raider zurück lassen müssen. Sein Blick wanderte ans Ende der Röhre, vor der sich das Wasteland erstreckte. Ihm war völlig unbekannt wo er sich befand und wo die nächste Siedlung lag.

Jäh raffte er sich auf. Red hatte ihm mehr als einmal gesagt: "Von ganz unten kann es nur noch nach oben gehen." Gold brachte ein kleines Lächeln zustande. Wenn er die Ratschläge seines ehemaligen Lehrmeisters kombinierte kam es ihm fast so vor als hätte er jemandem mit dem er sich unterhalten konnte. "Jeder Bewohner des Ödlands ist von Beruf zuallererst Überlebender und dann etwas anderes." Das war nicht das erste Mal (aber, dachte Gold wie bei jeder dieser Gelegenheiten, hoffentlich das letzte Mal) das er mit nichts als seinem Leben und seiner treuen Gitarre dastand. Solange er bald auf andere Menschen stieß würde er durchkommen.

Nachdem er aus der Röhre geklettert blickte der Unterhalter sich um. Soweit das Auge reichte bot sich ihm nur der Anblick der Ödnis dar. Stirnrunzelnd überlegte er. Was hatte Red ihm darüber beigebracht Anzeichen für Zivilisation zu finde...? Plötzlich ging ihm ein Licht auf und er schlug sich die Hand vors Gesicht. "Sehr schlau, Gold." dachte er ironisch und drehte sich um, noch ohne die Hand von seinen Augen zu nehmen. Eine Röhre aus der immer noch Abwasser floss musste eigentlich zu einer Siedlung gehören... Vorsichtig lies er die Hand sinken und sah auf. Auf eine Holzpalisade. Zunächst langsam dann zunehmend rascher begann er die Palisaden zu umrunden. Aus dem inneren der Siedlung tönten die Geräsche von Menschen die ihrer Arbeit nachgingen. Schließlich kam er zum Ende der Holzwand- und fand blickte auf ein florierendes Dorf voller Menschen. Begeistert riss er die Arme hoch und stieß einen Jubelschrei aus, was ihm die Aufmerksamkeit einiger Menschen einbrachte.

Gemäß seiner Natur konnte er sich diese Gelegenheit für einen Auftritt nicht entgehen lassen. Mit einigen schnellen Handgriffen bastelte er seine Gitarre zusammen um sogleich ein improvisiertes Lied anzustimme.

"Der Tag ist da, es ist soweit,
der Morgen trägt ein Freudenkleid!
Nicht länger sucht, nicht länger zagt,
Gold der Wanderer gewann seine Jagd.
Euer Dorf scheint golden mir,
bewahrts mich doch vorm Schicksal eines Tier.
So ruf ichs nun,
nein schmetters drein:
Hier bin Mensch,
hier darf ichs sein!"

Geht nach: Midtown

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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Sa Dez 03, 2011 11:01 pm

Nachdem sie die Tore von Midtown passiert hatten und sich wieder in den Wastelands befanden atmete Eve auf. Sie merkte erst jetzt wie sehr die Last der Stadt auf ihr gelegen hatte. Dabei war sie erst heute überhaupt in die Stadt gekommen. Die junge Frau war froh, Midtown so bald wieder verlassen zu haben - erfolgreich. Sie orientierte sich innerhalb von Sekunden, schlug dann den Weg Richtung Greenville ein, hielt sich jedoch abseits der "Straße". Wenn möglich wollte Eve es vermeiden, die Ortschaft zu betreten, doch die Richtung stimmte in jedem Fall.
Falls John auffiel, dass es der Weg nach Greenville war, so sagte er nichts. Es verstrichen ein paar ruhige Minuten ehe der Doc nach dem Namen ihres Bruders fragte.
"Alec", antwortete sie, ihre Stimme unheimlich sanft.
Oh bitte, lass ihn noch am Leben sein!, flehte sie innerlich.
Einen Moment lang war sie in Gedanken nur bei ihm, dann schüttelte sie den Kopf als ob sie sein Bild los werden wollte und stieß abrupt einen Pfiff aus. Als der Doc sie verwundert ansah, entschuldigte sie sich und bat ihn, einen Moment zu warten. Es dauerte nicht lange, da machte sie nahe den letzten Überresten einer Hütte die beiden Füchse aus, die auf sie zusteuerten. Skip rannte fröhlich vorran, Dedger folgte etwas langsamer. Als die beiden Füchse bei ihnen ankamen fischte Eve etwas Trockenfleisch aus ihrem Rucksack und gab es den beiden Tieren. Ihr Blick tastete die beiden ab, doch abgesehen davon dass Dedgers Schnauze leichte Spuren von Blut aufwies - vermutlich dem einer unglücklichen Maus - schienen ihre letzten Stunden ruhig verlaufen zu sein.
Sie unterließ es, dem Arzt gegenüber die Situation zu kommentieren sondern richtete sich wieder auf um dem unauffälligen Pfad, der vor ihnen lag, zu folgen.
Als sie bereits eine Weile wortlos hintereinander hergegangen waren drehte sie sich zu dem Mann um und fragte: "Wie sind sie eigentlich Arzt geworden?"


Zuletzt von Eve Atkins am Mo Dez 05, 2011 9:18 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   So Dez 04, 2011 12:43 pm

„Er hat recht.“ Selina sprach ruhig und lies sich nicht einschüchtern. Die Rothaarige erwies sich trotz Verletzung, als äusserst Aggressiv. Wenigstens bestätigte es, dass sie tatsächlich nicht tot war. Das Geräusch war wieder zu hören. Ein rascheln in einem nahen Gebüsch doch diesmal begleitet von einem bösartigen knurren. Das kleine Wesen welches ihnen folgte knurrte ängstlich zurück und versteckte sich hinter Gwen. Selina wusste das es sich um ein Raubtier handeln musste. Konzentriert starrte sie auf den Busch nahm ihre Pistole heraus und zielte. Es vergingen noch einige Sekunden in denen die Bedrohung noch verborgen blieb. Dann kam es heraus und knurrte noch einmal, bevor die zugrossgeratene Katze auf sie zusprang. Ohne zuzögen drückte die Raiderin ab. In der Luft kam das Wesen zum stoppen undstürzte zu Boden. Dass Tier lebte zwar noch aber es konnte nicht mehr aufstehen. Um Munition zu sparen und um der Raubkatze von ihrem Leid zu erlösen, zog Selina das Messer um es zu beenden. Es war gefährlich in der Wildnis. „Wir sollten weitergehen.“ Sagte Selina und bewegte sich weiter. Sie vermutete das Mittown in der Nähe war. Der Regen erleichterte den Weg nicht besonders, aber es müsste zu schaffen sein.
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   So Dez 04, 2011 7:57 pm

Gwen stand einfach nur da, alles war so schnell gegangen. Ihre Verletzung pulsierte und sogleich übermannte sie wieder die schwäche. Wortlos sah sie der Fremden nach und nachdem sie Vils angebot, sie wieder zu tragen abgelehnt hatte folgte Gwen ihr auf zittrigen Beinen.
Obwohl Gwen die schnelle Reaktion der Frau bewunderte und ihr insgeheim dafür dankbar war, misstraute sie ihr weiterhin. Sie beschloss, dies erst zu überdenken wenn sie hundert prozentig sicher war dass die Fremde ihnen nichts böses wollte.
"Hey", rief sie mit schwacher Stimme nach vorne.
"Das war ja grade wirklich heldenhaft.Könntest du dennoch so höflich sein, mir zu verraten wer du bist Oder woher du kommst?"
Es klang zynischer und argwönischer als Gwen es beabsichtigt hatte.
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   So Dez 04, 2011 9:07 pm

Bei der Frage zuckte Selina zusammen. Sie konnte unmöglich verraten woher sie kam. „Mein Name ist Selina.“ Erwiderte sie schliesslich. Um nicht mehr von sich zu erzählen fragte sie gleich nach den Namen der beiden Fremden.
Während sie auf die Antwort wartete machte sie weiter einen Fuss vor den anderen, hielt die kleine Puppe fest und begann sich eine Lüge für ihr Leben auszudenken. Eine die plausibel klang, die nichts über ihre wahre Vergangenheit aussagte, eine Geschichte die sie beibehalten konnte.
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Mo Dez 05, 2011 9:13 am

"Oliver Profilbas." Vil war es inzwischen egal, ob jemand seinen Namen kannte. Sollte doch jemand einen Rächer auf ihn ansetzen.
Gwen konnte offenbar gehen, zumindest einige Zeit lang, und Vil war zu müde um zu widersprechen. Er hoffte, die Richtung, in der sie unterwegs waren, würde stimmen; durch den Regen waren die Spuren kaum noch zu erkennen.

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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Mo Dez 05, 2011 7:46 pm

"Gwen O 'Callaghan."
Antwortete Gwen knapp.
Ascheinend wollte Selina des weiteren nicht mehr von sich selbst Preis geben.
Ein kleiner Teil in Gwen zeigte Verständnis und überlegte, dass sie sich an Selinas Stelle ähnlich verhalten würde. Doch ein größerer Teil konzentrierte sich darauf, das Misstrauen und die Vorsicht der Fremden gegenüber aufrecht zu erhalten.
Es dient nur zu unserem Schutz, versuchte Gwen ihr Gewissen zu beruhigen.
Denn insgeheim war sie froh, dass sie und Vil zuwachs bekommen hatten. Man durfte sich nur bloß nicht täuschen lassen!
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Di Dez 06, 2011 6:12 pm

Da Selina keine bösen Absichten hatte, verlief der weizere Weg ruhig.

Als sie in der Ferne die beiden Felsen, die den Eingang von Midtown signalisierten, errspähten, atmete Selina auf. Bald geschafft. Der Regen war nicht mehr ganz so stark wie eine Weile zu vor, jedoch war Regen nicht unbedingt schlecht. Die Raiderin genoss die nassen Tropfen im Gesicht. Nun musste sie sich aber langsam um andere Dinge gedanken machen. Zum Beispiel, ob sie sich in die Stadt wagen soll oder nicht. Und falls doch, wo sollte sie schlafen. Sie wusste nicht wie sie es sich vorstellen sollte, wie bekam man einen Schlafplatz? Im Raiderlager hate jeder seine eigene Matratze mit einer Plane darüber, und aus der Ferne konnte Selina nicht beobachten wie die 'zivilisierten' Leute das regelten. Geschweige denn, wie man an etwas essbares kam. Raider kämpften förmlich um ihr Futter, ob gegen Feind oder Freund. Der Stärkere gewinnt.
Aber sie würde es sehen. Dachte sie und schritt weiter in Richtung der kleinen Lichter die zuerkennen waren.

Gehen nach: Midtown
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Di Dez 06, 2011 9:51 pm

"Nun das Warum wurde vor meiner Geburt beschlossen, es ist einfach meine Bestimmung, gab aber für mich auch nichts anderes zu lernen. Es ist allerdings wunderbar das ich meine Berufung so genießen kann muss ich zugeben. Ich hatte einfach viel Glück." John sah sich die beiden Tiere an, sie schienen ihn nicht sonderlich zu mögen, das lag aber warscheinlich am Desinfektionsmittel. Tiere schienen den Geruch von klinischer Sauberkeit abstoßend zu finden, ein seltsamer Gedanke fand er. "Was das Wie angeht, nun ich wurde mit den notwendigen Dateien und Materialien versorgt und musste zuerst eine gewisse Menge an theoretischem Wissen ansammeln bevor ich mich in der Praxis üben durfte. Gab aber leider wenig zu tun, hat fast ein Jahr gedauert bis ich meinen ersten Patienten versorgen konnte. Wie es ihm wohl jetzt gerade geht, die Zeit vergeht einfach zu schnell." Der Doc schütellte kaum merklich den Kopf und beobachtete für einige Momente die Felsen in der Ferne.
Dann wandte er sich wieder der jungen Frau zu. "Was machen sie so mit ihrem Leben? Was ist ihre Berufung?"
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Mi Dez 07, 2011 4:06 pm

Eve hörte dem Mann aufmerksam zu. Zum ersten Mal fiel ihr seine auffällige Art und Weise zu reden auf. Diese Bemerkung löste etwas in ihr aus; ein großer Teil von ihr sah John nur als Mittel zum Zweck, doch in diesem Moment merkte sie, dass er ihr sympathisch war. Vielleicht lag es nur daran, dass er Alec helfen wollte und sie somit von ihm abhängig war, doch war sie froh, von einem derart umgänglichen Menschen abhängig zu sein.
Doch darüber hinaus verwunderte sie seine Antwort. Wo muss man geboren werden dass es für einen nichts anderes zu lernen gibt als ein Arzt zu sein?!
Jedoch kam sie nicht dazu, diese Frage zu stellen, nun war es eher an ihr, selbst eine Frage zu beantworten. "Meine Hauptaufgabe ist es, zu überleben und das Leben meiner Familie zu beschützen. Dort wo wir leben ist das nicht immer einfach, aber wo ist es das schon... Jedoch würde ich nicht behaupten, dass das meine Berufung ist. Um ehrlich zu sein glaube ich auch nicht, dass das Leben für jeden eine Berufung bereit hält."
Während sie sich unterhalten hatten war der Regen ausgebrochen, der schon zu erwarten gewesen war. Die Tropfen prasselten wie kleine Schläge auf sie herab, und sie waren gezwungen, der "Straße" nach Greenville direkt zu folgen, da der Regen die Luft bald so sehr verdichtete, dass es unmöglich war, in 100 Schritt Entfernung noch etwas zu sehen. Währenddessen war Eve in Gedanken zu ihrem zuhause zurückgekehrt. Sie hoffte, dass der Doc nichts gegen Mutanten hatte, sonst wären sie und die Anderen gezwungen, ihn mit Gewalt zur Behandlung ihres Bruders zu zwingen. Und das war nicht, was Eve wollte.
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Mi Dez 07, 2011 5:03 pm

"Nicht für jeden? Nun ja ich denke sie haben Recht, was ich bisher gesehen habe unterstreicht ihre Aussage. Die Leute Leben viel getrennter als ich angenommen hatte, warum sich keine großen Gemeinden in dieser Gegend gebildet haben verstehe ich immer noch nicht. Jane hat mal gesagt das die Leute in der Gegend zu viel Angst vor "Raidern" haben. Stimmt das?" John hielt inne. "Meine Fragen stören sie doch nicht oder? Wenn sie wollen fragen sie ruhig auch etwas, dann vergeht die Zeit schneller."
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BeitragThema: Re: Mittleres Wasteland   Do Dez 08, 2011 11:03 am

"Mich stören? Nein. Es stimmt, die meisten hier haben Angst vor den Raidern. Die sind aber nicht viel besser oder schlechter als die meisten anderen Menschen hier. Sie können alle zu brutalen Mördern werden und genug andere töten auch wahllos und haben Spaß daran. Aber glauben Sie jetzt nicht dass ich was das Töten angeht ein so viel besserer Mensch wäre..."
Sie sah einen Moment lang stur gerade aus, die Lippen leicht gespitzt und dachte an den letzten Menschen den sie getötet hatte. Er hatte den Fehler gemacht, ihrer Heimat zu nahe zu kommen und auch auf ihr Drängen hin nicht einen anderen Kurs zu nehmen. Also hatte sie ihn erstochen.
Dann zuckte sie die Schultern und fuhr fort: "Es liegt aber vermutlich auch an den Ressourcen die dieses Land bietet. Es gibt hier nicht genug Wasser um größere Siedlungen zuzulassen, und auch der unfruchtbare Boden macht es schwer... Wo kommen Sie denn her? Ist das Überleben dort einfacher?"
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