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 Midtown

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Logan

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BeitragThema: Midtown    Fr Sep 16, 2011 9:23 pm

Logan öffnete die Augen. Durch die Löcher der Holzfenster viel Licht auf sein Gesicht. Die Hütte war klein, nur das nötigste stand darin. Eine alte couch, ein halb zerstörter Schrank und ein Tisch mit ein paar Stühlen. Das Licht viel direkt auf seine Augen. Er hielt sich die Hände schützend vors Gesicht und tastete mit einer Hand über den Boden des Raumes. Eine, zwei nein drei leere Glasflschen standen auf dem kleinen Tisch. Er hatte es wiedermal übertrieben. Er setzte sich langsam auf. Die Sonnenstrahlen störten ihn jetzt nicht mehr. Er trug noch immer seine Militärstiefel, eine dunkelgrüne Hose und ein kurzärmliges, grünes Hemd. Um seinen Hals baumelte ein Dogtag, auf welchem sein Name eingeritzt war. Die Haare trug er an den Seiten kurz, in der Mitte waren sie länger, und sie formten einen Streifen. Er setzte sich seine Sonnebrille auf und hielt sich den Kopf. Er war in Midtown, einer kleinen Stadt mitten im ehemaligen Texas und es fühlte sich an als hätte er seit Tagen Kuhpisse getrunken. Das eine hängt mit dem anderen natürlich nicht zusammen. Es war viele Jahre her das sich die Welt begann in ein Nukleares Ödland zu verwandeln. Er hatte mal in einem Buch gelesen das es mit den Lybiern anfing. Irgend so ein Gaddafi hatte Nukleare Sprengköpfe..oder halt..war es nicht Stalin? Auch egal. Logan war hier großgeworden. Seine Eltern waren bereits Soldaten der FAM ( Freiwillige Armee Midtown) gewesen, so wurde es auch er. Seine Eltern hatten leider an seinem 16tn Geburtstag begegung mit einer Tretmiene gemacht. Tja..passiert. Midtown war am Fuß eines Hügels entstanden und war nicht die größte Stadt. Dennoch kann man sagen das es den Leuten hier an nichts fehlt. Nahrung gab es dank Emma Elisson und ihrer Tochter, die es schafften selbst aus Ratten Kavier zu machen. Natürlich ist das nicht ernst gemeint, kochen konnte Emma Elisson aber trotzdem gut. Die FAM bestand immer aus 20 Leuten und einem General. Der letzte General war Peter Elisson. Der Mann von Emma Elisson und Vater einer sehr liebreizenden Tochter. Eine Woche ist es jetzt her das die 19 aktiven Mitglieder der FMA getötet wurden. Samt ihrem General. Logan jedoch überlebte. Er war nicht da, er hatte als Scharfschütze immer die Aufgabe in der Stadt zu bleiben und alles zu beobachten. Das konnte er gut, sein Haus lag auch am höchsten Punkt. Dennoch, der Verlust seiner 19 Kameraden ging ihm sehr nahe. In Midtown lebten jetzt noch ungefähr 60 Leute. Miss Elisson hatte den Tod ihres Mannes verkraftet und zusammen mit Logan die Leitung übernommen. Es gab allerdings ein Problem. Die restlichen 30 Männer der Stadt konnten nicht kämpfen, oder hatten einfach andere wichtige Aufgaben zu erfüllen. So wurde Logan zum neuen Sheriff.
Er lehnte sich zurück und atmete tief durch. Er wollte sich gerade wieder hinlegen als es an der Tür klopfte. " Ja verdammt nochmal ich komm ja schon", rief er und ging zu Tür. Vor ihm stand Trish Elisson mit einem Tablett und einigermaßen essbarem Zeug. " Hier, Mom will das du was isst, es gibt viel zu tun verdammt." Sie hatte längere schwarze Haare ( cheers ) und trug einen typischen Mechanikeroverall. " Es stinkt hier.."sie ging zum Fenster und öffnete es. "Ich glaub mich nimmt eine Ziege von hinten, fluchte Logan als das Licht den rest des Raumes flutete. " Du hast eine Sonnenbrille auf und mit einer Ziege willst du sicher nicht verkehren wollen," warf Trish ein und stellte ihm das Tablett auf den Tisch. Logan nickte ihr zu bedankte sich und aß recht schnell sein Frühstück. Trish setze sich zu ihm:" Logan..wir müssen reden!". Logan fuhr sich durch seinen Streifen.
"Was ist Trish?"
"du weißt genau was ich will !, ich hab schießen gelernt ich kann kämpfen ! "
Logan seufzte.
" Ich bin mir sicher dein Vater hätte das nicht gut geheißen."
"Mein VATER", unterbrach sie ihn, ist vor knapp zwei Wochen mit all seinen Männern getötet worden falls du dich erinnerst?".
" Das tue ich sehr gut, du musst aber verstehen das ich , das Midtown dich anderswertig braucht!."
" Achja? In dem ich dir dein essen bringe?", erwiederte sie wütend.
"Nein in dem du dich um die Leute kümmerst, persönlichkeit zeigst und ihnen das Gefühl gibst nicht alleine in diese schwierigen Zeit zu stehen"
Trish seufzte und griff sich das leere Tablett. " Du überlegst es dir nochmal, du denkst ohnehin nur an mich" Sie winkte ihm und verlass die Hütte.
Logan schüttelte den Kopf und stand auf.
Er setzte sich sein Barett auf, schnallte sich seinen Gürtel samt 44er um und warf sein Scharfschützengewehr über die Schulter. Tief durchatmend trat er in die Sonne. Unter ihm lag Midtown. Den Namen hatte die Stadt weil sie einen "natürlichen Eingang" hatte. Zwei große Felsen fungierten als Tor. Von den Felsen aus ging eine Mauer aus Holz welche die ersten Soldaten der FMA mühsam erbauten. Die natürliche Lage verlieh der Stadt einen Vorteil gegenüber Angreifern. ( An dieser Stelle stellt euch die Stadt ein wenig wie Megaton vor, mit kleineren Mauern und am Fuße eines Hügels.) Nichts war ungewohnt. Die Leute gingen ihren Geschäften nach. Die wenigen Hütten waren in Kreisform um einen zentralen Punkt gebaut. Dieser Punkt war nichts anderes als Elissons Bar. Tische standen draußen, Leute aßen und unterhielten sich und eine Jukebox spielte die verschiedensten Lieder. Logan schritt langsam den Pfad herunter. Die Leute kannten ihn natürlich und er grüßte jede Person. Logan schlenderte zu Elissons Bar und grüßte Emma. " Weißt du mein Junge das Leben als Witwe ist nicht einfach," sagte sie mit ernstem Blick. " Logan senkte seine Sonnenbrillte und hob eine Braue. " Bitte was?". Sie lachte schallend los. " Kleiner Witz meine Junge ich bin doch viel zu alt um nochmal zu heiraten. Hat Trish dir alles gebracht?." " Ja, danke. " Logan wollte gerade ein Gespräch mit Hank, dem Techniker der Stadt beginnen als ein Motorgeräusch ihn aufblicken ließ. Eine hässliche Version eines Geländewagens ( ohne Dach), bretterte die Straße herunter und ein Mann beugte sich aus dem Fenster. Er grölte und warf eine Alkoholflasche in Richtung einiger Passanten. Der Wagen hielt. Und Ganz Midtown hatte sich versammelt. Logan leckte sich über die Lippen. Die drei Neuankömmlinge waren offensichtlich aus einem der Raider- Clans. Sie trugen Kleidung die sich am besten mit der von Punks vergleichen lässt. Einer von ihnen stieg aus. Der trug eine große Machete über der Schulter und spuckte erstmal auf den Boden bevor er sich der Bar näherte. " Sehr geehrte Bewohner dieses Scheißlochs" brüllte er. " Der Raider Clan des großen Murdox richtet aus das wir Gnade lassen werden wenn ihr uns all euren Alkohol und eure Frauen gebt." Er ging an Logan vorbei und näherte sich Trish die sich auf die Theke gesetzt hatte. " Ich nehme die hier glaub ich Jungs", brüllte der Raider und strich ihr über die Oberschenkel. " Hey lass das du Penner ,fauchte sie. " LOGAN MACH WAS" sagte sie genervt. Der Raider drehte sich um. " Ist das dein Freund?", ist der stumm oder was?.
Sekunden vergingen..Logan schnellte herum, die erste Kugel traf den Raider ins Knie , die zweite drang in seine Brust und die dritte jagte er ihm in die Schulter..nur aus Spaß. " Nein aber an Abschaum verschwende ich keine Worte". Der Raider keuchte und sank in sein eigenes Blut. Die Freunde des Raiders waren ausgestiegen und einer sprintete los um sich auf Logan zu stürzen. Dieser war einen Tisch um und blockierte so den Weg für ihn. Die Kugel traf ihn mitten zwischen die Augen. Der Letzte Raider stand zitternd da einige der Männer hatten sich hinter ihn gestellt und hielten ihn jetzt fest. Logan näherte sich dem Gefangenen. :" Hör mal, sag deinem Boss..das Midtown weder mit Frauen noch mit Alkohol handelt, jetzt lauf zu ihm und sag im das wenn er hier herkommt er mit seinem Penis im Mund wieder aufwachen wird klar?". Der Raider nickte in Panik. "Lasst ihn laufen". Der Mann sprintete los und verließ die Stadt. Logan steckte seine Magnum weg. " Ich kümmere mich gleich um die Leichen,"sagte er zu Emma und das Stadtleben setzte sich vort. "Danke, ich dachte schon du lässt zu das er mich vergewaltigt," sagte Trish mit einem breitem grinsen.
"Keine Sorge".
Logan ging Richtung Tor. Er wusste es würde nicht lange dauern bis die Raider zurück kommen würden. Und zwar dann dreißig von ihnen alle schwer bewaffnet. Midtown brauchte hilfe..und zwar schnell...
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Logan

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BeitragThema: zwei Tage später   Di Sep 20, 2011 9:38 pm

Midtown gegen 16 Uhr. Die Sonne stand hoch am Himmel und schien gnadenlos auf die Bevölkerung Midtowns herab. So auch auf Logan, welcher auf seinem üblichen Platz saß. Vor seiner Hütte hatte er sich auf einem Klappstuhl niedergelassen und konnte so alles schön überblicken. Er lehnte sich zurück und setzte die Sonnenbrille auf. Doch dann..ein kleiner Punkt in der ferne der schnell näher kam. Logan setzte sich auf, griff nach seinem Scharfschützengewehr und blickte durch das Zielfehrnrohr. Der schwarze Punkt war ein weiterer abscheulicher Geländewagen der vor der Stadt hielt. Die vier Raider die ausstiegen, waren vom selben Clan wie die die Logan vor zwei Tagen empfangen hatte. Er atmete tief durch und rief:" Trish, dein erster Job als Deputy." Trish hatte ihn dazu überredet, sie zum Hilfssheriff zu ernennen. Logan hatte keine Wahl, ganz alleine konnte er den ganzen Clan nicht aufhalten.Logan legte an und zielte:" Sag ihnen das, was ich dir beigebracht habe". Trish nahm ein Megaphone:" Hier spricht der Deputy der Stadt Midtown. Raider sind hier nicht erwünscht, wir werden nicht mit euch handeln und euch auch keinen Unterschlupf bieten also haut ab. Logan sah durch sein Zielfernrohr wie einer der Raider lachte und einen Schritt in die Stadt machte. Ein Pfeifen durchfuhr die Luft, dann brach der Raider zusammen.Logan repitierte."Der Sheriff hat mehr als 4 Kugeln", brüllte Trish durch das Megaphone. Einer der Raider legte eine Kiste vor einen der Felsen, gab seinen Leuten ein zeichen. Die Raider fuhren davon." Immerhin einer weniger", knurrte Logan. Er schulterte sein Gewehr. "Komm mit". Er und Trish gingen den Weg zum Hauptplatz hinunter. Die wenigen Bürger der Stadt hatten sich dort versammelt und schauten Richtung Eingang. Logan und Trish näherten sich der Kiste. "Sei vorsichtig wenn du sie öffnest." " Ach komm schon, was ist schon an einer Kiste so schlimm." Trish schob den Deckel von der Kiste. Plötzlich begann Logan alles in Zeitlupe zu sehen. Aus der Box schoss ein Springteufel mit einem Zettel im Mund." Eine Woche dann kommen wir", stand auf dem Zettel. Logan packte Trish und warf sich mit ihr auf den Boden. Ein lauter Knall, ein schrei. Der Springteufel war in die Luft gegangen. Logan küsste den Staub Trish lag unter ihm. Er rappelte sich auf und half ihr hoch." UND ICH SAGE NOCH SEI VORSICHTIG VERDAMMT,"fluchte Logan. Trish blickte betreten zu Boden. "Tut mir Leid, kommt nicht mehr vor." Logan knurrte:" Mach dich jetzt mal nützlich und hol mir was zu trinken." Logan ging Richtung Hauptplatz auf dem sich mitlerweile alle 60 Leute Midtowns eingefunden hatten. "Was hat das zu bedeuten?", " werden die Raider kommen?". "Logan was ist los?!".
Logan stellte sich auf einen der Tische." Leute, ich will offen sein. Die Raider kommen in einer Woche. Hank braucht noch ein wenig um die Selbstschussanlagen in gang zu bringen. Midtown ist eine tolle Stadt und das wird sie auch bleiben. Wir haben viele Raiderclans überlebt, dieser hier wird nicht unser letzter sein, vertraut mir."Erstmal sollten wir damit beginnen einige Barikaden zu errichten bis unser Tor wieder funktioniert." Wir alle können, und werden helfen, los jetzt es gibt viel zu tun." Die Leute beruhigten sich ein wenig und gingen ihrer Arbeit nach. Logan nahm die Sonnenbrille herunter. Midtown hatte ein Problem. Warum wollten die Raider erst in einer Woche angreifen?. Er schüttelte den Kopf. Es war an der Zeit Trish weiter auszubilden und zu hoffen. Zu hoffen das bald Hilfe kommt....
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celestic
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BeitragThema: Abends   Mi Sep 21, 2011 3:04 pm

Abends kamen einige Wanderer nach Midtown. Es waren drei Händler. Sie waren bewaffnet und gegen einen Preis von 20 Neunern pro Person erklärten sie sich bereit, den Dorfbewohnern im Kampf gegen die Raider zu helfen.
Nach einigen Stunden saßen die drei bereits in Elissons Bar, inmitten der Dorfgemeinschaft. Sie hatten ein alkoholisches Getränk namens Wein mitgebracht, das begeistert getrunken wurde, obwohl es unzweifelhalt seltsam schmeckte. Die Stimmung der Leute begann sich zu bessern, wenngleich allen klar war, dass der Kampf auch mithilfe dieser Verstärkung der Kampf gegen Murdox' Clan kaum zu gewinnen war.
Schließlich wurde über Ernstes gesprochen. "Irre ich mich, oder habe ich vorhin Standgeschütze gesehen?" fragte Thibaut, der jüngste der Händler. "Jah", antwortete Trish, "aber die sind schon länger kaputt als irgendjemand hier lebt." "Nun, ich kenne da jemanden, dem es vielleicht gelingt, sie zu reparieren..." meinte Thibaut. "Außergewöhnlicher Bursche. Allerdings glaube ich kaum, dass ihm simple Munition als Bezahlung reichen wird." Es wurde still, die Aufmerksamkeit wandte sich dem Gespräch zu. "Tatsächlich?" fragte Trish. "Wie heißt er?"
"Esteban."
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Inferalic



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BeitragThema: Abends (5-10 Minuten später)   Fr Sep 23, 2011 6:09 pm

"Wer sind sie und was wollen sie hier?"John Titor, Arzt", antwortete der Doc auf die Frage die ihm das Megaphon gestellt hatte. "Ich bin auf der Durchreise und brauche Verpflegung.""Dann sind sie sicher bereit ihre Personal-Daten an meinen Deputy weiterzugeben, wenn ja wilkommen in Midtown." John machte sich auf den Weg zum Stadttor, an dem eine junge Frau auf ihn zu warten schien. Sie stand neben einem kleinem Tisch auf dem einige Unterlagen bereitgelegt waren. "Stell dich da hin und steck die Arme aus." Der junge Arzt tat wie ihm befohlen wurde und ließ sich auf Waffen oder Ähnliches untersuchen, im Anschluss zeigte er dem Deputy den Inhalt seines Koffers und füllte die Formulare aus. Die Frau behielt ihn dabei die ganze Zeit im Auge und wurde erst entspannter als er den Stift weglegte und die Formulare abgab. Sie überflog die Formulare kurz und teilte John dann mit das ein gewisser Logan ihn sehen wollte. Davor bekam er allerdings eine kurze Stadtführung. Midtown kam ihm nicht sonderlich groß vor aber die Dame die sich ihm als Trish vorstellte schien zu jeder der Hütten eine Geschichte erzählen zu wollen. Erst nach knapp zwei Stunden kamen sie zu dem letzten Gebäude der Führung, es war wesentlich höher gelegen als die Restlichen. Auf der Veranda des Häuschens sahs ein durchtrainierter Mann, mit Streifen, in einem Klappstuhl und nickte ihnen beim heraufgehen der Stufen zu. Er stellte sich John als der Scheriff von Midtown, Logan, vor.
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Logan

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BeitragThema: Re: Midtown    Sa Sep 24, 2011 7:03 pm

Logan setzte sich die Sonnenbrille auf. "Soso, John Titor ist also ihr Name. Hören sie ich muss etwas mit ihnen besprechen. Trish hat sie ja schon herumgeführt. Haben sie vieleicht Lust einer Stadt in Not zu helfen?
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Inferalic



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BeitragThema: Re: Midtown    Sa Sep 24, 2011 8:31 pm

Nach kurzem Überlegen fragte John:"Woraus besteht diese Not?"
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Logan

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BeitragThema: Re: Midtown    Sa Sep 24, 2011 9:52 pm

"Ihr müsst uns Helfen.Ein Raider Clan hat es auf unsere Stadt abgesehen. Midtown hat schon viel durchgemacht, allerdings war da unsere Armee noch vollständig. Alleine werde ich sie diesmal nicht aufhalten können. Sie müssen nach einem Techniker Namens Esteban suchen, einige Leute haben meinen Deputy erzählt das er in Greenvill zu finden ist. Er muss für uns die Selbstschussanlagen reparieren. Ich kann nicht gehen, ich muss bleiben aber sie, sie können das erledigen. Sind sie dabei?."
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Eve Atkins
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BeitragThema: Re: Midtown    So Sep 25, 2011 2:52 pm

Während John Titor von Trish herumgeführt wurde, wäre es bereits möglich gewesen, den kleinen Punkt in der Landschaft vor Midtown auszumachen. Natürlich hätte es sich genauso gut um ein Tier handeln können, zugegeben, ein sich etwas zielstrebig vorwärts bewegendes Tier. Doch der kleine Punkt war Eve Atkins. In einem zügigen Tempo, dass jedoch jeder das Wandern ein wenig gewohnte Mensch lange durchhalten konnte, steuerte sie auf Midtown zu, zumindest hoffte sie, dass es Midtown war. Sie war dreckig und hungrig und sie hatte keine Lust, jetzt noch nicht am Ziel zu sein. Natürlich, Wasser und Essen hätte sie vielleicht auch in einem anderen Dorf bekommen - immerhin, sie konnte bezahlen! -, doch das war nicht der Grund, warum sie Midtown ansteuerte. Ihr Grund war mehr eine Hoffnung, und ihre Hoffnung wurde gerade in Midtown herumgeführt und hörte auf den Namen John Titor.
Eve war jetzt schon fünf Tage und vier Nächte unterwegs. Gestern, nach knapp 90 Stunden äußerster Anstrengung - 90 Stunden mit nur wenig Essen, Trinken und Schlaf, 90 Stunden in ständiger Gefahr, 90 Stunden in ständiger Angst um ihren Bruder - hatte sie schon fast die Hoffnung aufgegeben, sie hatte auf dem Boden gekniet, den Blick in den Himmel gerichtet und hatte gefleht und gebetet, hatte innerlich um Hilfe gerufen. Dann war sie aufgestanden und weiter gegangen, und am späten Nachmittag war Greenville am Horizont erschienen. Gegen Abend hatte sie die Stadt erreicht, hatte in dem Gasthaus der Stadt gegessen und sich ausnahmsweise ein Zimmer gemietet. Aber als sie den Besitzer des Gasthofes fragte, sagte ihr jener, dass auch dieses Dorf keinen wirklichen Arzt hätte. Ihre Hoffnung blieb unerfüllt.
Doch dann stand ein Mann vom Nachbartisch auf und kam zu ihr. Er war eindeutig kein Einwohner dieses Dorfes, er war ein Reisender, wie sie.
"Du suchst einen Arzt, hm?"
Hab ich doch grad gesagt, Mann! - "Ja."
"Ich war letzte Nacht in einem Dorf, ungefähr 'ne halbe Tagesreise von hier, Transfield. In dem selben Gasthaus - wobei es das Haus kaum wert ist, Gasthaus genannt zu werden... Auf jeden Fall, in dem Gasthaus war auch 'n Mann namens John Titor, er sagte er wär Arzt."
"Transfield?"
"Er wird mittlerweile kaum mehr dort sein."
Eve Atkins fühlte Wut in sich hochkommen. Sie war zu spät.
"Und wo könnte er jetzt sein?"
"Keine Ahnung, Kleines, er hat nicht gesagt wohin er will..."
Der Mann dachte sichtlich nach, Eve Atkins wartete angespannt und sagte kein Wort.
"Er könnte natürlich nach Daston gegangen sein, aber dann hast du keine Chance, Kleines, da holst du ihn nicht mehr ein. Wenn er aber nach Midtown gereist ist, könntest du ihn einholen wenn du schnell bist."
"Midtown also?"
"Ja."
"Und wie komme ich dort hin?"
Der Mann erklärte ihr den Weg so gut es ging. In der darauf folgenden Nacht schlief Eve tief und fest wie eine Tote - wann hatte sie zuletzt unter einem sicheren Dach geschlafen? -, doch wachte sie früh auf. Sie schlich sich in die Küche, stahl sich noch ein Stück Brot und zog los.

Und so wanderte die junge Frau auf den Ort zu und hoffte, dass jener Arzt tatsächlich auch nach Midtown gewandert war. Als sie noch etwas mehr als einen halben Kilometer von dem Ort entfernt war, drehte sie sich um und stieß einen Pfiff aus. Sie musste nur kurz warten, dann kamen zwei junge, hübsche Rotfüchse auf sie zu. Sie kauerte sich nieder, kraulte die beiden ein wenig und sprach leise mit ihnen.
"Na, meine beiden Abenteurer? Lasst uns hoffen, dass wir Hilfe für Alec finden... Tut mir leid, aber ihr werdet vor den Toren warten müssen."
Sie knuffte den linken, Skip, nochmal ins Ohr und drückte Detcher einen Kuss auf den kleinen Schädel, dann stand sie auf und ging weiter. Nur wenig später erreichte sie die Barrikaden von Midtown.
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Logan

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BeitragThema: Re: Midtown    So Sep 25, 2011 3:58 pm

Logan war gerade dabei die antwort des Fremden abzuwarten, als ihm jemand zurief:" Hey Logan, da draußen ist noch jemand". Logan blickte Richtung Tor und tatsächlich, er sah eine weitere Gestalt. "Hey, machen sie es sich ersteinmal gemütlich wie es scheint haben wir heute viel Betrieb, ich komme nacher zu ihnen." Er schulterte sein Scharfschützengewehr und ging Richtung Tor. Trish war verschwunden, es war ihm auch ziemlich egal, wenn so viele Fremde kamen musste er sowieso Präsenz zeigen. Er erkannte jetzt, das es sich bei dem Neuankömmling um eine Frau handelte. Sie sah recht hübsch aus, schien allerdings eine lange Reise hintersich zu haben. Logan vermutete das sie lange nichts getrunken, bzw. gegessen hatte. Er wartete bis die Fremde ihn erkannte und setzte sich auf den kleinen Tisch. Er zückte Papier und Stift, und streckte der Fremden einen Flachmann entgegen. Er schob sein Sonnenbrille auf den Nasenrücken und fragte:" Mein Name ist Logan, ich bin der Sheriff von Midtown, was kann ich für sie tun."
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Eve Atkins
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BeitragThema: Re: Midtown    So Sep 25, 2011 5:47 pm

Eve hatte erwartet, empfangen zu werden. Nicht, dass sie so etwas besonderes darstellte, mehr, da in den meisten Dörfern die Menschen vorsichtig geworden waren und jeden Fremden sich erst einmal genauer ansahen.
Als der Mann mit dem Streifen und dem Scharfschützengewehr ihr seinen Flachmann anbot, nahm sie ihn dankbar an und nahm einen Schluck. Der Alkohol brannte in der Kehle, doch Eve genoss es, etwas anderes als verschmutztes Wasser zu trinken. Dann musterte sie ihn von oben bis unten. In einer anderen Situation hätte sie vielleicht unhöflicher reagiert, wäre angewidert gewesen von der affektierten Art mit der der Mann mit seiner Brille "spielte", doch er war zu freundlich zu ihr und sie war zu erschöpft von der Reise. Es würde später auch noch Zeit bleiben, zu beweisen, dass sie von niemandem abhängig war.
"Logan", wiederholte sie und gab ihm den Flachmann zurück, "Ich bin Eve. Ich suche einen gewissen John Titor, einen Arzt. Man hat mir in Greenville gesagt, dass ich ihn vielleicht hier finde."
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BeitragThema: Re: Midtown    Mo Sep 26, 2011 5:54 pm

Logan nahm die Sonnenbrille ab und musterte Eve vorsichtig. "Soso sie suchen also einen John Titor, ich hoffe doch aus friedlichen Gründen. Sollten sie aber irgendeinen Racheakt ausüben wollen werde ich sie vorher umlegen klar?". Logan nahm den Flachmann wieder an sich. " Gut, ich werde ihre Daten soweit notieren. Wilkommen in Midtown, machen sie keinen Ärger und verhalten sie sich den Einwohnern gegenüber höflich. Auch Arbeit können wir anbieten, das bestellen der Felder ist keine leichte Aufgabe. John Titor ist eben erst angekommen und befindet sich jetzt in der Stadt. Sie sollten ihn leicht finden. Er wird warscheindlich da sein wo alle sind, Elissons Bar am Hauptplatz." Logan nickte, notierte sich einige Daten und ging dann wieder Richtung Stadtmitte.
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Eve Atkins
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BeitragThema: Re: Midtown    Mi Sep 28, 2011 7:18 pm

Eve grinste: "Wenn du meinst, dass du es schaffst." Sie zwinkerte ihm zu und fuhr dann fort: "Nein, meine Absichten sind friedlicher Natur. Danke, vielleicht werde ich das Angebot mit der Arbeit in Anspruch nehmen, aber sagen wir so, wenn alles so verläuft, wie ich hoffe, werde ich bald schon wieder auf dem Weg nach Hause sein."
Sie zuckte mit den Schultern, verabschiedete sich von Logan und betrat die Stadt. Wie jedes Mal, wenn sie eine Stadt betrat, unterdrückte sie die Emotionen und Erinnerungen, die in ihr aufkeimten. Genau das hatte sie schon oft angetrieben, doch jetzt war es außerordentlich unbrauchbar.
Sie ging durch die Straße, ließ ihren Blick unauffällig schweifen und betrachtete die mehr oder weniger gut instand gehaltenen Häuser und merkte sich den Weg, um ihn notfalls auch im Dunkeln wieder finden zu können. Den Hauptplatz, den Logan erwähnt hatte, brauchte sie nicht lange zu suchen, dort war auch die Bar. Sie steuerte sie an. Als sie näher kam, hoben sich die Blicke der an den Tischen sitzenden Leute, schienen sie von oben bis unten abzutasten. Eve konnte nicht einschätzen, ob es an ihr selbst - sie war auch trotz der Staubschicht und der vergangenen Anstrengungen noch ein recht ansehnlicher Anblick - oder daran lag, dass sie offensichtlich bewaffnet waren - auch wenn sie mehr Waffen bei sich trug als auf den ersten Blick erkennbar.
Eve entschied sich, die Blicke zu ignorieren und stellte sich an den Tresen, bat die Frau dahinter um etwas zu trinken - "Geben sie mir das billigste, was sie haben." - und nahm einen großen Schluck davon.
Als sie an der Bar lehnte musterte sie dann doch die anderen Leute und fing ein paar Blicke auf. Schließlich winkte sie die Frau hinter der Bar zu sich und fragte leise: "'tschuldigung, Miss, aber wissen Sie, ob sich unter Ihren Gästen zufällig ein gewisser John Titor befindet? Er soll Arzt sein..."
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Inferalic



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BeitragThema: Re: Midtown    Mi Sep 28, 2011 8:51 pm

"Arzt? Ah den Kerl dem Trish die Stadt gezeigt hat? Sitzt dort drüben, keine Ahnung wozu. Bestellt hat er bis jetzt jedenfalls noch nichts."
Als Eve an dem erwähnten Tisch ankam, war der Mann der ein Arzt sein sollte gerade dabei einige Zettel die vor ihm lagen zu studieren, während er sich geistesabwesend eine Spritze in den rechten Unterarm injezierte. Als er sie bemerkte blickte er auf. "Melanin", nach einer kurzen Pause in der er die Spritze wider in seinen Koffer einordnete bevor er diesen auf den Boden stellte fügte er hinzu,"Für meine Augen, ansonsten nimmt die Tiefenschärfe ab und dann übersehe ich womöglich etwas." Er mussterte sie einen Augenblick lang."Gibt es vielleicht irgendwas das ihnen fehlt? Sie sehen nicht ideal aus, benötigen medezinische Versorgung? Oh entschuldigung, das war unhöflich von mir, ich heiße John." Er reichte ihr lächelnd die Hand.
"Aber nennen sie mich einfach Doc das tun Alle."
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BeitragThema: Re: Midtown    Mo Okt 03, 2011 7:18 pm

Eve beobachtete den Arzt, die Spritze faszinierte sie. Wie die meisten Menschen dieser Welt hatte sie noch nie eine Spritze gesehen, geschweige denn bekommen. Sie nahm an, dass es etwas weh tat, aber so schmerzhaft konnte es nicht sein, so ruhig wie der man sich selbst damit in den Arm stach. Was genau er mit Tiefenschärfe meinte konnte sie sich nur zusammenreimen, doch verstand sie sehr wohl, wie wichtig es für einen Arzt sein musste, gut zu sehen.
Als er ihr die Hand gab konnte sie nicht anders als zu lächeln. Endlich hatte sie gefunden, was, oder eher wen sie suchte. Vielleicht war sie endlich am Ziel, und hoffentlich war sie noch nicht zu spät. Außerdem strahlte John, wie er sich vorstellte, eine gewisse Ruhe aus, die Eve gut tat. So hart sie sich selbst auch sah, so viel sie auch aushielt und so wenig sie von irgendwem den sie gar nicht kannte abhängig sein wollte, eigentlich war sie unheimlich erschöpft von den letzten Tagen voller Anstrengung und Nervenkitzel.
"Ich heiße Eve", sagte sie, "Danke, mir fehlt nichts, aber darf ich mich kurz zu Ihnen setzen?"
Als der Arzt nickte, ließ sie sich auf dem Sessel ihm gegenüber nieder. Sie musterte kurz sein Gesicht und prüfte noch einmal kurz, ob sie ihm wirklich vertrauen wollte, doch in ihr kamen keine Zweifel auf.
"Doc, ich muss Sie trotzdem um Hilfe bitten. Ich bin weit gereist, nur um einen Arzt zu finden. Mein Bruder ist krank, und niemand von uns, also... niemand aus meiner Heimat kann ihm helfen..."
In diesem Moment hatte Eve sich nicht mehr unter Kontrolle, ihr Gesicht offenbarte all die Sorgen, die sie sich machte und all die flehende Hoffnung, dass er helfen könnte...
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BeitragThema: Re: Midtown    Mo Okt 03, 2011 7:49 pm

John versuchte es mit einem Lächeln, irgenwo in hatte er einmal gelesen das die Menschen geglaubt hatten das Lachen die beste Medezin sei. Was natürlich vollkommen unsinig war es gab keine beste Medezin, nur passende. Es war nun mehr als eine Woche her das er einen Patienten gehabt hatte und der Letzte war so schnell geflohen gewesen das er nicht überprüfen konnte ob es ihm wirklich besser ging. Der Doc seufzte kurz, es war doch eine Schande wenn die Zubehandelden nicht auf den behandelten Medeziner hörten. Er nahm sich eine der leeren Akten und nahm seinen Kugelschreiber in die Hand.
"Keine Sorge, ich bin sicher das ich ihn heilen kann, aber es wäre gut wenn sie mir im Vorhinein sagen könnten was er für Symptome hat. Beantworten sie einfach ein paar Fragen. Wie äußert sich seine Krankheit, wie lange leidet er schon darunter. Sagen sie mir einfach alles was ihnen einfällt und natürlich wo er ist, ich würde ihn mir gerne so schnell wie möglich ansehen."
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BeitragThema: Re: Midtown    Mi Okt 05, 2011 6:37 pm

Eve konnte es erst gar nicht glauben. Er wollte tatsächlich helfen, er wollte tatsächlich mitkommen! Und er schien sich auszukennen! Der Knoten in ihrem Bauch lockerte sich ein wenig und ein für sie untypisches, dankbares Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Überhaupt - Eve war noch nie einem Fremden zu dankbar gewesen.
"Danke, Doc, danke", stammelte sie. Dann sammelte sie sich wieder und erzählte: "Es hat alles ganz harmlos angefangen, er hatte bloß ab und zu ein bisschen Bauchweh. Irgendwann hat er dann mal nebenher erwähnt, dass er hin und wieder ein Stechen in der Brust spürt, beim Einatmen, da hat sich aber auch noch keiner wirklich Sorgen gemacht. Sie kennen das eh sicher, kleine Krankheiten verfolgen hier doch jeden. Aber dann ist er einmal tagsüber beim Arbeiten am Feld plötzlich umgekippt und war bewusstlos. Nach einiger Zeit ist er wieder aufgewacht, aber seither ist es immer schlimmer geworden. Er hat offenbar extreme Bauchschmerzen und das Atmen tut ihm weh, als ich losgezogen bin hatte er außerdem Fieber und starke Muskelschmerzen. Und einen komischen Ausschlag auf der Haut, sowas hatte ich noch nie zuvor gesehen..."
Sie schüttelte ratlos den Kopf, ihre Freude war durch die Erinnerung an ihr letztes Bild von ihm stark gedämpft worden.
Bitte, lass ihn noch am Leben sein...
Die junge Frau schwieg kurz, dann fragte sie: "Haben Sie eine Ahnung, worum es sich handeln könnte?"
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Gold
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BeitragThema: Re: Midtown    So Okt 09, 2011 7:20 pm

Sleet blieb stehen als er durch die Stimme aus dem Megaphon dazu aufgefordert wurde. "Wer bist du und was willst du?" Ein Lächeln trat auf sein Gesicht. Es war eine Frau die ihm diese Frage stellte. Der Begrüßer eines Dorfes sollte einem Besucher von vornherein den Gedanken daran Schwierigkeiten zu machen austreiben. Auch wenn sich diese Lady Mühe gab tough zu klingen: Midtown musste durch die Raider bereits schwer zugesetzt worden sein wenn es nicht mehr genug Männer gab um einen von ihnen den Posten am Megaphon übernehmen zu lassen. "Mein Name ist Hieronymus Sleet. Ich werde mit dem Sheriff sprechen." Es war kein Anliegen. Sleet wollte den Bewohnern von Midtown von Anfang an klar machen, dass sie keine Wahl hatten. Falls es ihm gelang die Angelegenheit friedlich zu lösen musste er sich nicht nochmal mit den Raidern herumschlagen.

Nach kurzer Zeit schwang das Tor auf. Hoch aufgerichtet marschierte Sleet auf Midtown zu. Seine Sinne waren angespannt: der Sheriff der Gemeinde schüchterte Botschafter meistens durch einen Gewehrschuss ein bevor er mit ihnen sprach. Es war wichtig das er nicht zusammen zuckte wenn das geschah. Außerdem durfte sich seine Verachtung nicht auf seinem Gesicht zeigen. Mit offenen Armen und einem neutralen Lächeln auf den Lippen näherte er sich dem Tor.

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Logan

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BeitragThema: Re: Midtown    Di Okt 11, 2011 4:57 pm

Logan trat aus der Hütte heraus, nahm sein Scharfschützengewehr und blickte durch das Zielfehrnrohr. Er musterte den Neuankömmling." Trish, wieso stehst du eigentlich nicht beim Tor", knurrte Logan und schnappte sich dann das Megaphone." An den Neuankömmling, kommen sie sofort zur Hütte des Sheriffs." Logan legte das Megaphon auf den Tisch und ließ die Arme kreisen. " Was hast du vor?", fragte Trish leicht verwundert. "Mal sehen, wenn ich den Kerl richtig einschätze,dann darf er bald fliegen." Logan grinste, sein Blick folgte dem Neuankömmling.
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Gold
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BeitragThema: Re: Midtown    Fr Okt 14, 2011 9:41 pm

Sleet behielt sein Lächeln und seine offene Haltung bei während er durch Midtowns Straßen auf das Haus des Sheriffs zusteuerte. Obgleich er den Blick nach vorne gerichtet hielt nahm er alles zur Kenntnis was sich am Rande seines Blickfelds abspielte. Midtown war wirklich ein erstaunliches kleines Dorf. Die meisten Gemeinden in der weiteren Umgebung waren mehr oder weniger direkt in seine Geschäfte verwickelt, aber nicht dieses. Die Gegend war vor der Gründung Midtowns von zu vielen Gefahren und Interessensgruppen (um ein diplomatischeres Wort für Sleets häufige Partner, die Raider, zu finden) geplagt worden und es schien unmöglich, dass eine Gruppe die nicht von außen unterstützt wurde siegreich aus einem Kampf um das Land hervor ging. Aber wie es schien hatten alle die Rechnung ohne die FAM gemacht. Dieser Haufen von unerfahrenen Hinterwäldlern hatte es doch tatsächlich geschafft für genug Sicherheit zu sorgen damit sich eine Gruppe von qualifizierten Zivilisten hier niederließ.

Natürlich würde sich diese Tatsache in Kürze gegen die Gemeinde richten. Nun wo ihre Wächter ausgelöscht worden waren war es nur noch eine Frage der Zeit bis Bewohner von anderen Gruppen entführt oder ermordet und ihre Besitztümer geplündert wurden. Nach Sleets Ansicht eine Verschwendung, aber es kümmerte ihn nicht sonderlich. Hauptsache er bekam was er wollte. Bevor er das tat musste er sich allerdings noch mit dem letzten Mitglied der FAM herum schlagen, das unglücklicherweise überlebt hatte. Dieses stand vor der zentralen Hütte und sah ihn mit festem Blick an. In überschwänglichem Tonfall verkündete Sleet: "Sheriff Logan. Eine Freude sie kennen zu lernen. Dem freundlichen Empfang nach zu urteilen wird es ein Vergnügen sein mit ihnen Geschäfte zu machen."

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BeitragThema: Re: Midtown    Sa Okt 15, 2011 9:57 pm

Logan spuckte dem Mann vor die Füße. " Bis hier hin und nicht weiter. Wenn ihr wirklich hier herkommen würdet um einfache Geschäfte zu machen, währt ihr bei den Händlern gelandet. Also raus damit was wollt ihr von mir? Es muss wohl einen Grund geben warum ihr mit dem Sheriff reden wollt." Logan verschränkte die Arme und wartete die Antwort ab.
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BeitragThema: Re: Midtown    Di Okt 18, 2011 1:10 am

Sleet vermied es seine Miene zu verändern oder einen Schritt zurück zu treten. Dann eben ohne das diplomatische Beiwerk. Zu schade, er hatte gehofft das Midtown etwas zivilisierter war als die Gemeinden der Umgebung. Offenbar hatte er sich geirrt... andererseits war dies der letzte Wächter der Siedlung, grobes Auftreten gehörte quasi zu seinem Job. Durchaus möglich das er mit jemand anderem in ein ordentliches Gespräch kommen konnte. Für den Moment setzte er ein ernstes Gesicht auf und verlieh seiner Stimme einen festen Klang.

"Ein Mann der Tat, das gefällt mir. Nun Sheriff, wie hörte haben sie ein ernstes Raiderproblem. Ich denke es wäre nicht zu dramatisch zu sagen, dass diese Gemeinde am Rande des Abgrunds steht. Und ich fürchte es gibt wenig was sie tun können um sich selbst aus dieser Lage zu befreien." Sleet ließ die Worte für einen Moment wirken. "Aber ich kann es. Ich bin ein Unterhändler, also verstehe ich mich darauf unwillige Parteien zusammen zu bringen. Mein Angebot ist folgendes: Ich überzeuge die Raider nicht nur davon, dass sie euch nicht angreifen sondern ich bringe sie auch dazu sich ein neues Lager in einer anderen Gegend zu suchen. Was meint ihr, wäre das nicht äußerst nützlich für eure Sache?"

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BeitragThema: Re: Midtown    Di Nov 22, 2011 10:26 pm

Logan wusste, mit wem er es hier zu tun hatte. Einer dieser schmierigen Unterhändler, die auch seine ganze Einheit in den tot schickten. Während der Fremde mit ihm sprach begann Logan ihn zu umkreisen. Bis er schließlich hinter ihm stehen blieb und ihn richtung Abgrund drängte." Ich kenne Schweine wie euch. Ich gebe euch noch 40 Sekunden, die Uhr tickt", sagte Logan und leckte sich über die Lippe....
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BeitragThema: Re: Midtown    Fr Nov 25, 2011 7:02 am

"Vierzig Sekunden um zu verschwinden oder um meine Bezahlung vorzuschlagen?" Sleet verhandelte regelmäßig ohne große Sorge mit Raidern, irren, chronisch gewaltveranlagten Mördern, aber dieser Mann begann ihn ernsthaft nervös zu machen. Offenbar hatte er einen Nerv getroffen, nur hatte Sleet keine Ahnung welcher das war. Das lief alles gar nicht so wie er es sich vorgestellt hatte. Der Unterhändler hoffte inständig das der Sheriff wenigstens an dieser einfachen Frage keinen Anstoß nahm.
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BeitragThema: Re: Midtown    Fr Dez 02, 2011 11:45 pm

Logan schmunzelte, aus dem schmunzeln wurde ein grinsen, aus dem grinsen wurde ein lachen. " Die Bezahlung? DIE BEZAHLUNG? Die Bezahlung für was? Sklaverei und Tod? Glaubt ihr denn ich wäre so dumm? Kein Raider Boss würde sich mit einem "neutralem" Unterhändler einlassen? Leute wie ihr sind einfach wiederlich. Stopfen sich die Taschen voll und sehen dann zu wie eine Stadt nach der anderen zu Grunde geht! Aber ihr werdet nicht zurück kommen um ihm bescheid zugeben, nein denn hier, hier ist es anders. Denn DAS IST MIDTOWN." Noch während Logan den letzten Satz brüllte trat er dem Unterhändler mit voller wucht gegen die Brust, so dass er das Gleichgewicht verlor und über die Brüstung viel. Ungefähr fünfzehn Meter stürzt er jetzt. Logan spuckte über die Brüstung. " War das jetzt so notwendig?," raunte Trish. Logan sagte nichts. Er war immer noch wütend. Er war der letzte seiner Armee, seiner Einheit, er würde diese Stadt schützen, koste es was es wolle.
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Inferalic



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BeitragThema: Re: Midtown    Sa Dez 03, 2011 12:13 am

John notierte sich alles und trug die relevanten Informationen sorgfälltig in die vorgesehenen Spalten und Zeilen seiner neuen Patientenakte. Dann begann er nachzudenken. In seinem Kopf ging er alle ihm bekannten Krankheitssymptome durch, doch es schien keine Übereinstimmungen zu geben. Entweder war es nicht möglich das diese Krankheiten in solch einer wasserarmen Umgebung anzutreffen waren, oder der Krankheitsverlauf war nicht ident. Handelte es sich um eine Kreuzung alter Stämme? Parasiten? Krebs? Durch mangelerscheinung auftretendes MOV... nein der Zeitraum war zu lang es müsste schneller gehen. Der Doc sahs schweigend da und starrte reglos auf seine Akte. Es dauerte eine kleine Ewigkeit bis er den Kopf hob und sein Gegenüber freundlich anlächelte. Er war selten so aufgeregt gewesen, eine vollkommen neue Krankheit für die er sich neue Methoden ausdenken musste war einfach wunderbar. Es war langweilig immer eine Antwort zu wissen und er hatte in letzter Zeit auch keine neuen Experimente gestartet. "Ich kann noch nichts konkretes sagen, vielleicht ist die Krankheit ihres Bruders gänzlich unbekannt. Zumindest ist mir etwas derartiges noch nicht untergekommen. Wir müssen ihn uns ansehen, je schneller desdo besser würde ich meinen. Sagen sie einfach wann, ich bin allzeit bereit."
In dem Augenblick als John seinen Satz beendete hörte er ein ungwohntes Geräusch. Es klang ein wenig wie die Mischung einer Melone die gerade am Boden zerschellt und dem nächtlichen Knirschen der Felsen in der Wüste. Ein Schrei und dann versammelte sich die obligatorische Menge um den Körper. Der Doc erhob sich nicht, es hatte nicht mehr als dieses Geräusch benötigt damit ihm klar wurde das diesem Menschen nicht mehr zu helfen war. Unbeirrt wartete er auf die Antwort seines Gegenübers.
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