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 Midtown

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BeitragThema: Re: Midtown    Sa Dez 03, 2011 12:25 am

Sleet verspürte große Erleichterung als der Sheriff ein Lächeln aufsetzte. Auch das Grinsen konnte er noch als positives Zeichen auslegen. Aber als Logan zu Lachen begann erkannte Sleet das etwas ganz gewaltig schief lief. " Die Bezahlung? DIE BEZAHLUNG? Die Bezahlung für was? Sklaverei und Tod? Glaubt ihr denn ich wäre so dumm? Kein Raider Boss würde sich mit einem "neutralem" Unterhändler einlassen? Leute wie ihr sind einfach wiederlich. Stopfen sich die Taschen voll und sehen dann zu wie eine Stadt nach der anderen zu Grunde geht! Aber ihr werdet nicht zurück kommen um ihm bescheid zugeben, nein denn hier, hier ist es anders." Während er ihm diese Worte entgegen brüllte drängte der Sheriff den Unterhändler immer weiter gegen den Abgrund hinter ihm. Furcht erfüllte Sleet, der immer weiter zurück taumelte. Schließlich ging es hinter ihm nicht mehr weiter, nur noch abwärts. Der Mann vor ihm kam wutentbrannt weiter auf ihn zu. Voller Angst stammelte Sleet: "Das... das ist doch Wahnsinn!" Logans Antwort konnte er nicht verstehen, weil ihm mit voller Wucht gegen die Brust getreten wurde. Sleet verlor den Boden unter den Füßen und wurde über die Klippe hinaus geschleudert. Ungläubigkeit und Grauen erfüllten Ein lang gezogener, hoher Schrei ertönte. Sleet drehte den Kopf um die Frau zu erspähen von der er stammte bis er bemerkte das er es selbst war der da kreischte. Sein letzter Gedanke war die Furcht vor der Wut seines Herrn... Dann schlug er auf und mit einem Krachen und Knirschen wurde alles schwarz.
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Eve Atkins
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BeitragThema: Re: Midtown    Sa Dez 03, 2011 5:23 pm

Als Eve auf die Antwort Docs wartete wirkte sie nach außen hin geduldig, doch in ihr rumorte ein schieres Chaos an Gefühlen. Als die Angst die Oberhand gewann, tat sich ein wahrer Abgrund in ihr auf. Warum zum Teufel antwortete er nicht? Kannte er keine, oder wusste er nicht, wie er ihr sagen sollte, dass ihr geliebter Bruder dem sicheren Tod entgegen sah?
Die Sekunden, die sie wartete, wurden zwar nur zu ein, zwei Minuten, doch ihr war, als würde sich die Zeit dehnen, länger und länger werden. Ein paar Mal war sie knapp davor etwas zu sagen, doch biss sie sich auf die Zunge um ihr Gegenüber nicht in seinen Überlegungen zu unterbrechen.
Als er schließlich aufsah war Eve auf das schlimmste gefasst. Sie klebte förmlich an seinen Lippen, und als er geendet hatte, atmete sie auf. Das war nicht das beste, das er hätte sagen können, doch kehrte ihre ganze Hoffnung zurück. Denn diesem Mann war es nicht egal, und sie sah ihm an dass er für seinen Beruf lebte. Wenn jemand helfen konnte, dann er.
Sie wollte gerade antworten als erst ein Schrei voller Angst und dann dieses fürchterliche Geräusch die warme Luft füllten um stillstes Schweigen zurückzulassen.
Die Leute in dieser Gegend waren hart und misstrauisch, und so war es auch Eve. So gut wie jeder hier war bereit zu töten falls es nötig war; hatte gelernt eine Wand zwischen sich und die auf den Tod folgende Betroffenheit zu stellen. Doch wenn der Tod vollkommen unerwartet eintrat, so berührte er auch die Härtesten. Die Frage war bloß wie schnell man die Wand dann aufbauen konnte.
Eve war schnell. Nach einem Moment der Erstarrtheit riss sie sich zusammen.
Nur irgendein Mensch.
Sie sah den Doc entschlossen an und während um sie herum lautes Gerede ausbrach, die Leute aufsprangen und sich um den Toten herum zur Masse entwickelten, sagte sie fest: "Dann können wir jetzt gleich gehen, es gibt nichts, was mich hier hält."
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Inferalic



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BeitragThema: Re: Midtown    Sa Dez 03, 2011 5:49 pm

John nickte, räumte schnell den Rest seiner Unterlagen in den Koffer und stand auf. "Zeigen sie wo's lang geht." Die junge Frau ließ keine Sekunde ungenütz verstreichen und ging auf direktem Weg auf das Tor der kleinen Stadt zu. Der Arzt folgte ihr und fragte sich wie es zu solch einer Rastlosigkeit in ihr gekommen war. War aber letztlich egal, es ging nur um das Wohlergehen des Patienten. Einige Minuten der Ruhe verstrichen, vielleicht wäre Konversation angebarcht. Ja, schaden konnte es wohl nicht. "Sagen sie wie heißt ihr Bruder?"
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Eve Atkins
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BeitragThema: Re: Midtown    Sa Dez 03, 2011 10:36 pm

John und Eve verließen die Stadt.

[Nach: Mittleres Wasteland]
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Lepidoptera

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BeitragThema: Re: Midtown    Mi Dez 07, 2011 2:02 pm

Von: Mittleres Wasteland (Gwen, Vil und Selina)


Gwen gingen mehrere Dinge gleichzeitig durch den Kopf, als sie Midtown betraten.
Zum einen drängte sich die Hoffnung, einen Verwandten zu treffen, in den Vordergrund, zum anderen fürchtete sie, auf Wächter aus dem Gefangegenlager zu treffen, die sie möglicher Weise suchten.
Außerdem sehnte sie sich dringend nach einem Schlafplatz, wo sie sich ein wenig von ihrer Verletzung erholen konnte. Gwen mochte es garnicht, durch die Wunde negativ beeinflusst und verletzlich zu sein.
"Wohin wollt ihr gehen?", fragte sie ihre beiden Begleiter, nachdem sie die äußere Stadt betreten hatten.


Zuletzt von celestic am Do Dez 08, 2011 10:04 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : von: ...)
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Selina

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BeitragThema: Re: Midtown    Mi Dez 07, 2011 2:51 pm

"Ich habe meinen Teil jezt erfüllt." Selina sah in die Stadt. Sie würde es wohl doch versuchen. "Ich hoffe ihr kommt zurecht." Mit ihrem üblichen Tonfall verabschiedete sie sich und machte sich auf den Weg. Gespannt was auf sie zu kam, was es zu sehen und zu erfahren gab.
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celestic
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BeitragThema: Re: Midtown    Do Dez 08, 2011 10:49 am

Vil sah Selina zu, wie sie einige Worte mit einer dunkelhaarigen Frau wechselte und dann eingelassen wurde, worauf sie sofort um eine Ecke bog und verschwand. Er fragte sich, ob er sie wiedersehen würde, allerdings war das nicht wichtig.
Er hatte Gwen in den letzten Stunden wieder gestützt, aber tragen hatte sie sich nicht lassen. Die Stelle, wo sie angeschossen worden war, war voll von vertrocknetem Blut. Vil vermutete, dass sich die Wunde ein- oder zweimal wieder geöffnet hatte. Nun, bald wäre sie in Obhut.
Gwens tierischer Begleiter hielt seine Nase in die Luft, unruhig am dreckigen Boden sitzend.
Er ließ seinen Blick über das Dorf schweifen. Es waren nicht besonders viele Häuser. Die Siedlung schmiegte sich an einen Hügel. Links und rechts von den Mutanten ragte eine Mauer auf. Vil schätzte, sie in zehn bis zwanzig Sekunden überwinden zu können. Auch sonst schien der größte Verteidigungsvorteil aus der Lage am Hang zu bestehen; kaum ein Wächter war zu entdecken. Wenn Vil es darauf angelegt hätte, Schaden anzurichten, wäre ein dutzend Menschen tot und der Mutant verschwunden, bis Verstärkung da wäre.
Die Frau, die zuvor mit Selina gesprochen hatte, trat zu Vil und Gwen und stellte sich als Trish vor. Nach einem kurzen Wortwechsel erlaubte Trish den beiden Einlass."Aber ich muss euch enttäuschen," fügte sie hinzu, "unsere beiden Sanitäter sind vor kurzem getötet worden. Es gibt nicht viel, was wir für euch tun können."
Vil ballte seine Fäuste, der Blick wurde starr. "Wir brauchen einen Arzt" murmelte er.

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BeitragThema: Re: Midtown    Do Dez 08, 2011 1:17 pm

Gwens schmerzen wurden mit jeder Minute stärker. Sie vermutete, dass sie sich entzunden hatte und die Nachricht, dass ihr nicht so schnell jemand helfen konnte, beunruhigte sie.
Sie war schwach und müde und wollte schlafen, an einem ruhigen Platz wo es keine Gefahr gab, wo niemand sterben musste und wo sie die Leute kannte...

Gwen wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Ave ihr Bein streifte und Vil ihre winkte, Trish in ein Haus zu folgen. Sie zögerte nicht, sie war sogar zu träge um Misstrauen zu hegen.
In dem Haus drang Gwen ein intensiver Geruch nach Essbarem in die Nase, was ihrem leeren Magen offenbar nicht guttat, da sie sich auf der Stelle übergab.
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BeitragThema: Re: Midtown    Do Dez 08, 2011 2:32 pm

Trish unterdrückte einen Fluch. Sie wusste, dass sie die Sauerei aufwischen müsste und das jetzt, wo gerade Logan den Fremden getötet hatte. Am liebsten wäre sie sowieso bei ihm geblieben denn einige Leute aus dem Dorf regten sich wirklich auf und waren offenbar der Meinung, er hätte gerade den Letzten, der ihnen gegen die Raider hätte helfen können, umgebracht. Zwar hatte sie sich selbst noch keine Meinung gebildet, doch sie ärgerte sich, ihn jetzt alleine lassen zu müssen. Sie war nur zum Tor gekommen weil sie das sich nähernde Trio mit dem Fernglas ausgemacht hatte und ihre Pflichten am Tor nicht hatte vernachlässigen wollen. Gerade bereute sie ihre Entscheidung, doch zwang sie sich, weiter freundlich zu sein, brachte die Verletzte zum Bett und sagte ihrem Begleiter, er solle das Fenster aufmachen. Dann holte sie schnell einen Kübel für die Fremde und stellte sie neben ihr Bett.
Als der Mann vom Fenster zu ihr ans Bett treten wollte, hielt Trish ihn auf und raunte ihm zu: "Hör zu! Ich will euch keine Hoffnungen machen, aber vor einer Stunde oder so haben eine junge Frau und ein Arzt namens John Ti... Irgendwas mit T, egal, sie haben die Stadt verlassen. Ich weiß nicht in welche Richtung sie sind, aber vielleicht kann dir ja euer "Hund" helfen."
Sie wartete keine Antwort ab sondern machte sich daran, die Kotze wegzuputzen und wandte sich dann der Frau zu um sie zu fragen, ob sie etwas zu Essen bräuchte.
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BeitragThema: Re: Midtown    Do Dez 08, 2011 8:42 pm

"Tut mir leid deswegen...", presste Gwen hervor, als sie im Bett lag.
"nein, ich möchte nichts. Danke..."
Die Schmerzen waren unerträglich geworden.
Ave stieß sanft Gwens Arm mit der Schnauze und machte eines seiner metallisch klingenden Geräusche, ein leises Wimmern.
Dann ließ er von Gwens Arm ab, schmiegte im Vorbeigehen den Kopf an das Bein von Trish und verschwand zur Tür hinaus.
Gwen wollte nicht, dass er wegging. Nicht in diese fremde Stadt, wer weiß ob sie ihn wieder finden würde.
Sie wollte ihn zurückrufen, brachte jedoch keinen Laut heraus.
Während sie in einen schlafähnlichen Zustand verfiel, fragte sie sich ob Ave verstanden hatte, was Trish gesagt hatte. Ob er überhaupt verstand, was Menschen und Mutanten sagten.

Gwen stieg auf einen Berg. Immer höher, immer weiter kletterte sie, denn am Gipfel stand eine Frau und sie war so sicher, dass es ihre Mutter war. Gwen begann zu laufen, doch die Distanz zwischen ihr und ihrem Ziel verkleinerte sich nicht. Als sie schließlich, Gwen kam es wie Stunden vor, den Gipfel erreichte, erkannte sie, dass es nicht ihre Mutter war, die dort oben auf sie wartete. Es war Selina, deren Pfeil Gwen in den Bauch traf und in die Tiefe riss.
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celestic
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BeitragThema: Re: Midtown    Fr Dez 09, 2011 5:53 pm

Vil stand noch eine Viertelstunde an Gwens Bett und sah auf sie herab. Die Wunde hatte sich infiziert. Das war nicht gut. Am liebsten wäre Vil sofort aufgebrochen, um den Arzt einzuholen, doch ihm war klar, dass er sich ausruhen musste.
Schließlich zog er seinen Schlafsack hervor und legte ihn auf den Boden. Er wollte Gwen nicht allein lassen. Kraftlos ließ er sich nieder und schloss die Augen, nachdem er seine Pistole neben sich platziert hatte. Innerhalb von Sekunden war er eingeschlafen.

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Gold
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BeitragThema: Re: Midtown    Fr Dez 09, 2011 6:28 pm

Gerade als die letzten Noten seines Liedes verklungen waren wurde Gold von einer Frau angesprochen die sich als Trish vorstellte. Sie erklärte ihm die Regeln und fragte ihn nach einem Ausweis. Da er diesen verloren hatte versuchte der Unerhalter sich aus der Affäre zu ziehen indem er sie in einen Flirt verwickelte. Zwar schien die Deputy seinem Charm nicht abgeneigt, doch lies sie sich nicht so einfach ablenken und Gold musste zugeben das er sich nicht ausweisen konnte. Daraufhin befahl sie ihm sich zu einem Mann namens Logan zu begeben, der Midtowns Sheriff war falls er einen Aufenthalt in der Stadt plante. Da Gold ganz entschieden plante sich Midtown aufzuhalten, seine Bürger zu unterhalten und dafür kräftig zu kassieren machte er sich auf den Weg zu selbigem.

Die Hütte des Sheriffs thronte auf dem Hügel hinter der Taverne. Gold schätzte das er keine Probleme mit dem Mann haben würde, schließlich waren Unterhalter in den meisten Siedlungen des mittleren Wastelands hoch geschätzt. Vermutlich würde es reichen ihm eine kleine Kostprobe seiner Kunst zu geben um die Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Gut gelaunt in der Aussicht auf ein erfolgreiches Gespräch stapfte er den Pfad auf den Hügel hinauf.

Plötzlich ertönte ein lauter Schrei. Erschrocken blickte Gold zur Klippe vor der Hütte des Sheriffs- und erblickte zu seiner Überraschung ein bekanntes Gesicht. Der Unterhändler Sleet segelte panisch kreischend durch die Luft. Im nächsten Moment verschwand er aus Golds Blickfeld. Ein unschönes Geräusch begleitete seinen Aufschlag. Entsetzt sah Gold wieder zu dem Mann am Rand der Klippe, der ihm in eben diesen Moment den Kopf zudrehte. Panisch riss der Unterhalter die Hände hoch und rief "Ich bin unbewaffnet. Tu mir nichts ich bin nur ein Unterhalter!"

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BeitragThema: Re: Midtown    So Dez 11, 2011 8:11 pm

Gwen erwachte aus ihrem seltsamen Traum und drehte den Kopf zur Seite.
Dass sie Vils schlafende Silhouette im Halbdunkeln entdeckte, beruhigte sie ein bisschen. Versucht, die Schmerzen ihrer Wunde ein wenig zu lindern, setzte sie sich auf und atmete tief ein und aus.
Als sie den Blick nach vorne auf die gegenüberliegende Wand richtete, erschrak sie und erstarrte für einen kurzen Moment. Ein rotes Augenpaar sah sie von der gegnüberliegenden Seite an und als sie einige Sekunden lang zurückgestarrt hatte erkannte sie erst, dass es ihre eigenen Augen waren, die sie in einem Wandspiegel sah.
Das letzte Mal hatten sie ein vergleichbares Rot angenommen, als Gwen noch ein Kind gewesen war und mit einem langwirrigem Fieber gekämpft hatte.
Gwen glitt wieder auf den Rücken, kniff die Augen zu und hoffte, dass dieser Farbwechsel nichts mit ihrer Verletzung zu tun hatte. Das es Zufall war.... vermutlich ein lächerlicher Gedanke.
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Logan

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BeitragThema: Re: Midtown    So Dez 11, 2011 9:32 pm

Logan musterte den Neuankömmling und erkannte dann, dass auch eine Frau sich in der Stadt eingefunden hatte. Er würde sich später um sie kümmern. Logan schulterte sein Gewehr und ging Richtung Dorfplatz, wo er nun vor dem "Unterhalter" stand. " Wer sind sie und was wollen sie in Midtown?".
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Selina

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BeitragThema: Re: Midtown    Mi Dez 14, 2011 12:23 pm

Neugierig Betrachtete Selina die Häuser zwischen denen sie hindurch ging. Sie sahen zwar alt und verkommen aus, jedoch waren sie besser als die alte, schmutzige Matratze mit der undichten Plane, die die Raiderin in ihrem alten zu Hause hatte. Das schlimmste war, dass wenn es regnete, das lächerliche Stück Plastik nichts brachte. Vor allem wenn es dazu Wind gab. Die versiffte Matratze brauchte Tage bis sie wieder trocken war. Selina seufzte. Sie hätte zu gern ein solches Haus gehabt.

Nun stand sie vor einem grösseren Gebäude, in einer Leuchtschrift stand: B A R. Selina konnte zwar nicht lesen aber irgendwie sah es öffentlich aus. Schliesslich beschloss sie, doch einen Blick hinein zu werfen. Vorsichtig öffnete sie die knarrende Tür und spähte hinein. Darin fand sie viele Tische und Menschen die daran tranken und assen. Hinter einer Theke stand ein Mann, der ein Glas polierte. Bevor alle Selina anstarrten, weil sie nur den Kopf herein streckte, trat sie ein. Sie fragte sich was die Leute für das Essen tun mussten. Eine Weile stand sie nur da und beobachtete die Leute. Vereinzelnd sahen sie zu Selina um sie zu mustern, schauten aber gleich wieder weg, wenn ihr das auffiel. Selina beobachtete wie eine Frau an einem Tisch, von dem Mann hinter der Bar ein Getränk bekam. Dafür gab sie ihm Munition. Selina war erstaunt. So regelten die zivilisierten Menschen das also. Schleunigst verliess die Raiderin den stinkenden, stickigen Raum und trat ins Freie. Sie dachte an ihre Kugeln. Es waren noch etwa siebzehn übrig. Wahrscheinlich würden die Menschen hier, für einen Schlafplatz auch etwas verlangen. Etwas bedrückt setzte Selina sich wieder in Bewegung. Wären sie darüber nachdachte, dass sie zu dieser Stadt nicht passte, fasste sie sich mit der Hand an das Tattoo. Sie spürte den schmutzigen Verband der es verdeckte.

Aus dem Nichts schien ein Hund aufgetaucht zu sein und knurrte sie mit fletschenden Zähnen an. Selina war so in Gedanken versunken, dass ihr nicht aufgefallen war wie er näher kam. Sie starrte den Hund an. Er machte keine Anstalt sie anzugreifen, er stand nur leicht geduckt da und knurrte bedrohlich. Dann trat ein junger Mann aus einem der Häuser und beschimpfte das Tier. Als ihm auffiel, wen der Hund anknurrte setzte er ein verlegenes Lächeln auf und sagte: „Tut mir Leid, er ist sonst nie so aggressiv.“ Selina starrte immer noch auf den Hund. Roch er etwa, dass sie eine Raiderin war? Selina hatte das Bedürfnis auf alle viere zu gehen und zurück zu knurren, um dem blöden Vieh zu zeigen wer das Alphatier war. Aber hielt es dennoch für unangebracht. Als der Mann eine Frage zum zweiten Mal wiederholte sah Selina auf. Er hatte kurzes, zerzaustes dunkles Haar, und hatte ein verwaschenes grünes Hemd an und eine alte, dunkle Jeans. „Bist du von hier?“ fragte er. Selina schüttelte den Kopf. „Nun, möchtest du rein kommen?“ Die junge Frau dachte nach, sie durfte in eines dieser Gebäude hinein, aber warum sollte dieser Mann sie dazu einladen. Doch die Neugier war stärker und Selina willigte ein.

Nach der Eingangstür folgte Selina dem Mann, eine leicht gebogenen Treppe hinauf. Das Angebot, Selina dürfe sich ruhig umschauen, lehnte sie natürlich nicht ab. Es standen einige Holzkästchen herum mit Bildern und anderem Kram. In der Küche fand Selina ein seltsames Ding. Es war wie ein offener Behälter und hatte eine Langen Griff auf der Seite. Als sie es auf hob musste sie feststellen das das runde Ding schwerer als erwartet war. Es würde gut als Waffe taugen. Die Fläche auf der Unterseite würde an einem Kopf erheblichen Schaden anrichten wenn man fest genug schlug. Aber auch das der seltsame viereckige Kasten auf dem das Ding gestanden hatte kam Selina seltsam vor. Es hatte eine Tür die nach unten aufging und darüber waren einige Schalter. Auf der Oberfläche waren vier runde Flächen hervorgehoben. Selina drehte einen der Schalter und Geräusch erklang, allerdings sah sie nicht was passiert war. Ihr Gastgeber kam auf sie zu und lächelte. „Tut mir leid, das Ding ist kaputt. Man muss es anzünden damit es funktioniert.“ Nun war Selina ganz verwirrt. Der Mann nahm eine kleine Schachtel hervor und entnahm daraus ein Holzstück. Er machte eine schnelle Bewegung und plötzlich brannte das Hölzchen. Selina bewunderte die kleine Flamme. Sie hatte auch schon so eine Schachtel gefunden. Aber sie wusste nicht das man es zum brennen bringen konnte. Nun hielt der Mann das Hölzchen in die Nähe der runden Platte und auf einmal brennte es rundherum. Aber zu Selinas Verwunderung brannte es blau. „Du siehst hungrig aus.“ Sagte der Fremde und betrachtete das Mädchen. Selina sah an sich herab und faste sich an den nackten Bauch und sah dann wieder auf. „Na komm, setz dich. Ich mach uns was.“

Der Mann der sich mittlerweile als Preston vorgestellt hatte stellte Selina einen Teller mit Essen auf den Tisch. Sie selbst sass auf einer übergrossen Spule die als Stuhl missbraucht wurde. Allersing war die Sitzgelegenheit etwas zu tief, also kniete Selina sich darauf. Sie wartete bevor sie vom Teller ass. Preston nahm in eine Hand ein irgendwie stumpfes Messer und in die andere ein Vierzack. Zum Glück hatte Selina gewartete denn sie hätte sonst angefangen das Essen mit den Händen aufzuheben. Aber allem Anschein machte man das hier nicht so. Als Preston auffiel das sein Gast nicht ass, forderte er sie dazu auf. „Ich kann dafür nicht bezahlen.“ Erwiderte sie, die Hände auf dem Schoss, mit bestimmtem Blick zu Preston. Er lachte kurz. „Das brauchst du auch nicht.“ Er wollte ihr das essen Schenken? Selina schätze die Freundlichkeit dieses Mannes. Also nahm sie ebenfalls das metallerne Besteck auf und versuchte die grünen Erbsen aufzuheben. Doch Selina musste feststellen das es gar nicht so einfach war. Bevor sie ihren Mund erreichte kullerten sie schon wieder zurück auf den Teller. Missmutig musterte sie ihr Essen. Sie sah zu dem Mann ohne den Kopf zu heben, er schien sichtlich vergnügt über ihr essverhalten. „warte.“ Sagte er grinsend und verliess den Tisch. Selina gab noch nicht auf, sie versuchte das Grünzeug aufzuspiessen. Es war zwar ebenfalls nicht ganz einfach, aber zumindest schaffte sie es zwei, drei zu essen. Allerdings würde es Jahre dauern bis sie so den Teller leer hatte. Preston kam zurück und reichte ihr ein weiteres Besteckteil. Dieses erinnerte an eine Schaufel und es funktionierte auch so. Endlich konnte Selina essen. „Wo her kommst du denn, wenn nicht von hier?“ fragte Preston. Dabei verschluckte Selina sich und hustete. Jetzt musste die ihre Geschichte erzählen, aber das konnte sie nicht. Also beschloss sie zu lügen. Als sie sich wieder beruhigt hatte, sagte sie, „Ich ähm bin von keinem Ort.“ Verwundert und zugleich neugierig sah Preston sie an, „Wie kommt das?“ Selina legte den Löffel beiseite und sah auf ihre Hände auf ihren Beinen. „Meine Eltern und ich“, sie beschloss ihre ganze Raiderfamilie auf zwei Personen zu reduzieren, sie wusste aus dem Lager wie ein Mensch entstand. Schliesslich vergewaltigten sie nicht nur Gefangene. Sie hatte auch schon beobachtete wie eine Frau aus dem Stamm über Monate immer dicker wurde, und schliesslich schlimmer schrie, als ein, dem Tod nahen Mann, bis ein kleiner Mensch auf der Welt war. „wir sind nur gereist, bis sie beide starben und nun bin ich hier.“ Das sollte reichen dachte Selina und sah Preston an. „Ich verstehe…“ er schwieg eine Weile dann viel ihm der Verband auf. „Was ist dir passiert.“ Die Raiderin verstand nicht. Erst als er auf den Verband um ihren Arm zeigte, fasste sie automatisch hin. Sie wurde etwas nervös. Schliesslich erinnerte sie sich an die Raubkatze, der sie begegnete als sie mit Gwen und diesem Mann, dessen Name ihr entfallen war, unterwegs war. „Ein Wildtier hat mich angegriffen.“ Er musste ja nicht wissen wie der Kampf wirklich verlaufen war. „Möchtest du den Verband nicht wechseln, er schein schon ziemlich viel mitgemacht zu haben.“ Selina erschrak. „Nein nein.“ Schoss es aus ihr heraus. „ist schon gut.“ Preston nickte, selbst wenn er es nicht verstand, und räumte den Tisch ab.
„Warst du schon bei Logan?“ fragte er Selina. Sie erinnerte sich an diesen Namen. Sie hatte ganz vergessen, dass diese Frau am Eingangstor sie zu ihm geschickt hatte. „Nein.“ „Naja das solltest du aber noch tun.“ Preston putzte sich gerade die Hände mit einem zerrissenen Tuch. „Soll ich dich begleiten?“ Selina lehnte das Angebot nicht ab.
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Gold
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BeitragThema: Re: Midtown    Sa Jan 07, 2012 7:07 am

"Der Name ist Tongue, Gold Tongue." stellte Gold sich mit einem strahlenden Lächeln auf dem Gesicht vor. "Und ich bin ein fahrender Unterhalter des Ödlands, ein Barde der vergänglichen Schönheit dieser rostigen Reiche. Mit deiner Erlaubnis werde ich für einige Zeit mein Lager in dieser Stadt aufschlagen um Informationen zu vermitteln, Dinge aufzuschreiben, Lieder zu singen... du weißt ja wie wir Unterhalter sind." Mit einem schelmischen Zwinkern fuhr er fort: "Falls du übrigens eine Hymne über den Beschützer von Midtown in Auftrag geben willst mache ich dir einen ausgezeichneten Preis." Golds Überschwänglichkeit war mehr seiner Freude es in eine Stadt geschafft zu haben als echter Notwendigkeit geschuldet- ein Unterhalter war in den meisten Gegenden gerne gesehen; wenn er sich nicht irrte hatte Meister Red Midtown als eine der Gemeinden geschildert wo das der Fall war. Das einzige Problem das er sich vorstellen konnte war das der Sheriff ihm nicht glaubte das er ein Barde war. In dem Fall konnte er ihm einfach die Tätowierung zeigen die er wie alle Männer seiner Zunft auf der rechten Fußsohle trug.

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BeitragThema: Re: Midtown    So Feb 26, 2012 2:09 am

Selina folgte Preston stumm und betrachtete dabei die Umgebung. Als er stehen blieb zeigte er auf einen Mann der mit dem Rücken zu ihnen mit einem anderen Mann sprach. „Der grosse ist Logan.“ Da Selina nur seinen Rücken sah fiel ihr Blick auf Logans Gesprächspartner. Jedoch wurden ihrer Gedanken durch ein ‚pssst‘ unterbrochen. Die Raiderin schaute sich um wären Preston schon weiterlief und nicht bemerkte das sie ihm nicht mehr folgte. Das Geräusch kam aus einer dunklen Gasse in der Nähe, ein Mann war dort ganz versteckt und winkte Selina zu sich. Sie sah zu Preston und entschied sich dann zu dem Fremden zu gehen. Sie kniete sich zu dem Mann um ebenfalls nicht aufzufallen. Er sah grimmig aus und betrachtete sie mürrisch. „Du hast hier nichts verloren!“ Er sprach schnell. „Das ist mein Revier!“ Sein Schmutziges Gesicht lies Selina nicht einmal mehr seine Hautfarbe erkennen. Sie sah ihn verwirrt an. „ Ich weiss das du ne Raiderin bist, also verpiss dich gefälligst von hier. Ich hab keine Lust wegen dir aufzufliegen!“ Der Penner fuchtelte mit den Händen um anzudeuten, dass Selina hier nicht erwünscht war. „Du hast wahrscheinlich noch nicht mal Ahnung von der ganzen Zivilisations-Scheisse. Also mach das du weg kommst oder ich sorge dafür das du die Stadt verlässt… aber als Leiche!“ Er zog eine Waffe, hielt sie aber niedrig. Selina musste grinsen. „Wenn du mich jetzt damit tötest, fällt das auf, und selbst ich weiss, dass Mord hier nicht gutgeheissen wird.“ „Auch noch Frech werden was? Hör zu, ich kenne noch viele andere Methoden dich hier weg zu befördern, ich war Raider, und dir ist klar was das heisst!“ Selina sah ein, dass es keinen Sinn hatte und bewegte sich weg von diesem Wirrkopf. Es war bestimmt etwas dran an dem was er sagte. „Du bist nicht die erste die ich vertreibe, hahaha!“ rief er ihr hinter her. Sie versuchte nicht von Preston gesehen zu werden und verschwand um eine Hausecke. Dann lief sie los, raus aus der Stadt.

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